Projektmanagementmethoden

20+ effektive Projektmanagementmethoden (einfach & kurz erklärt)

In der komplizierten Welt des Marketings und der Werbung ist der Weg von der Konzeption bis hin zum Endprodukt kein einfacher Prozess. Erprobte Projektmanagementmethoden sind der beste Weg, um sicherzustellen, dass Ihr Projekt effizient voranschreitet und sich gleichzeitig die Kreativität Ihres Projektteams maximal entfalten kann.

Welche Projektmanagementmethode sollten Sie wählen?

Woher wissen Sie angesichts der Vielzahl bewährter Projektmanagementtechniken, welche Methode für Sie am besten ist? 

Vielleicht haben Sie in den letzten fünf Jahren eine Methode wie Lean oder Six Sigma verwendet, aber haben das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Vielleicht haben Sie eher improvisiert und empfinden, dass es an der Zeit ist, mehr Struktur in Ihre Arbeit zu bringen. Oder, vielleicht, sind Sie neu im Projektmanagement und möchten die Methode wählen, die am besten für Einsteiger geeignet ist. Egal, was es ist, die Projektmanagementmethode, die Sie nutzen, sollte zu Ihnen passen.

Die Wahl der perfekten Projektmanagementmethode

Unabhängig davon, was Ihr Ziel sein mag, gibt es für jede Anforderung eine Projektmanagementmethodik, von sehr einfach bis sehr komplex. In diesem Leitfaden führen wir Sie durch die 20 beliebtesten Methoden. Wir beschreiben, worum es bei jeder Methode geht und erörtern die Vor- und Nachteile  der einzelnen Ansätze. Am Ende dieses Artikels werden Sie eine klare Vorstellung der Methoden haben, die Ihren Bedürfnissen am besten entsprechen.

Wenn Sie überlegen, welche Projektmanagementmethodik für Ihr Unternehmen die richtige ist, beachten Sie die folgenden Faktoren.

Projektkomplexität

Wie komplex ist Ihr Projekt? Handelt es sich um ein einfaches Design oder Produkt mit einer kurzen Entwicklungszeit, an dem nur wenige Stakeholder beteiligt sind? Oder ist es komplexer, mit vielen Phasen, die jeweils ihre eigenen Details und Aufgaben erfordern?

Grad der Einbeziehung von Stakeholdern

Wie sind Ihre Kunden oder Unternehmenspartner in den Projektmanagementprozess eingebunden? Müssen sie sich in Ihrem Projekt beteiligen oder in den verschiedenen Phasen der Projektdurchführung etwas genehmigen?

Art des Projekts

Einige Projektmanagementmethoden sind auf bestimmte Anwendungsbereiche ausgerichtet, wie z. B. Marketing-Agenturen oder Software-Entwicklung. In diesem Leitfaden konzentrieren wir uns auf die bewährtesten Techniken, die für Projektmanager im Kreativsektor (z. B. Marketing und Werbung) gut geeignet sind.

Projektmanagementmethoden

1. Wasserfall-Modell

Waterfall

Eine der ältesten, aber unflexibelsten Projektmanagementmethoden ist der Wasserfallansatz. Dieser wurde für die Fertigungs- und Bauindustrie entwickelt und ist ein Top-Down-Ansatz, bei dem nacheinander jede Stufe des Prozesses zunächst erledigt werden muss, bevor der nächste Schritt im Projektmanagement beginnen kann.

Vorteile

  • Sehr strukturiert: Die Wasserfallmethode ist ein hoch-strukturierter Ansatz, der die Umsetzung stark vorausplant.
  • Einfaches Wissensmanagement: Aus diesem Grund ist es eine ausgezeichnete Wahl für Unternehmen, die sicherstellen wollen, dass alle Projektinformationen klar niedergeschrieben sind, sodass sie, wenn ein wichtiges Teammitglied ausscheidet, nicht das notwendige Wissen verlieren, um das Projekt abzuschließen.

Nachteile

  • Sehr unflexibel: Die Wasserfallmethode ist sehr starr. Sie müssen jede Stufe abschließen, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren können.
  • Planungslastig: Sie ist auch sehr planungs- und dokumentationslastig, was kleinere, flexiblere Unternehmen mit unnötigen Details belasten kann.

Wer sollte die Methode benutzen?

Projektmanager, die an Produkten mit klar definierten und festen Anforderungen arbeiten, können sich für die Wasserfallmethode entscheiden. Am besten eignen sich für diese Methode Projekte, für die während des gesamten Prozesses nicht erwartet wird, dass sie sich verändern oder dass sie an neue Bedingungen angepasst werden müssen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie diese Projektmanagementmethode für systematische Prozesse, die vorhersehbar und unveränderlich sind. Die Wasserfallmethode wurde im Baugewerbe und im verarbeitenden Gewerbe entwickelt, weil dort viele Projekte und Abläufe gut planbar und eher starr sind. Für unvorhersehbarere, sich ständig verändernde oder kreative Prozesse sollte die Wasserfallmethode nicht die erste Wahl sein.

2. Agile

Agile

Agiles Projektmanagement entstand aus einer Abkehr von dokumentations- und prozessintensiven Managementmethoden und dient als Modell, das Zusammenarbeit und Kreativität über eine starre Planstruktur stellt. Projekte werden in kleinere Abschnitte unterteilt, die als Iterationen bezeichnet werden. Nach Abschluss einer Iteration wird sie von den wichtigsten Stakeholdern überprüft. Die aus dieser Iteration gewonnenen Erkenntnisse fließen in die nächste Iteration ein. Bei jeder Iteration konzentriert sich agiles Projektmanagement auf vier grundlegende Werte. Diese Werte lauten:

„Individuen und Interaktionen über Prozesse und Werkzeuge“

„Effektive Software über detaillierte Dokumentation“

„Kundenkooperation über Vertragsverhandlung“

„Anpassungsfähigkeit über Planeinhaltung“

Vorteile

  • Geringer Fokus auf Dokumentation: Die Vorteile des agilen Systems liegen in der Fähigkeit, ein Produkt, in der Regel Software, schnell und ohne umfangreiche Dokumentation zu liefern.
  • Sehr flexibel: Projektmanager können dieses System nutzen, um die Zusammenarbeit in einer sich ständig verändernden Umgebung, am laufen zu halten.

Nachteile

  • Erfordert Disziplin: Eine der größten Schwächen des agilen Systems ist, dass es von allen Beteiligten viel Konzentration und Disziplin erfordert.
  • Kommunikation ist unerlässlich: Da es nicht dokumentationsintensiv ist, spielt die Kommunikation eine Schlüsselrolle, um sicherzustellen, dass das Projekt reibungslos und termingerecht abläuft.

Wer sollte die Methode benutzen?

Während agiles Projektmanagement im Bereich der Software-Entwicklung entstand, ist es eine geeignete Projektmethode in jedem Unternehmen, das Motivation, Zusammenarbeit und Kommunikation in der Entwicklung über starre Prozesse und Verfahren stellt.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie die agile Methode für jedes Projekt, bei dem Sie erwarten, dass sich die Anforderungen häufig ändern. Sie ist eine ausgezeichnet Technik für Produkte, die Sie mit dem Kunden testen möchten, um in jeder Produktionsphase Feedback zu erhalten.

3. Scrum

Scrum

Scrum verfolgt den agilen Projektmanagementansatz und definiert ihn in Form von Sprints, um die Mission zu erfüllen. Teams werden um ein gemeinsames Ziel herum gebildet, das mithilfe eines Sprints erreicht werden soll. Der Abschluss jedes Sprints entspricht einer Projektphase.

Bevor ein Sprint initiiert wird, werden die Stakeholder-Anforderungen überprüft und der Product Backlog entsprechend aktualisiert. Nachdem Sie Ihren Backlog auf Grundlage der Stakeholder-Anforderungen evaluiert und priorisiert haben, wird das Thema des nächsten Sprints festgelegt. Während des gesamten Sprints finden Meetings statt, um den Fortschritt zu verfolgen. Nach jedem Sprint wird die Performance analysiert und sichergestellt, dass alle Punkte effektiv abgeschlossen wurden.

Vorteile

  • Sehr flexibel: Scrum ist eine sehr flexible Möglichkeit, ein Projekt zu managen.
  • Transparent: Täglich finden kurze Standup-Scrum-Meetings statt, um den Fortschritt jedes Sprints zu bewerten und festzustellen, ob etwas angepasst werden muss.

Nachteile

  • Abhängig von einer einzelnen Person: Scrum verlässt sich stark auf den Scrum-Master, eine Schlüsselposition, um sicherzustellen, dass alle Teammitglieder proaktiv und mit selbstgesteuerten Zielen arbeiten.
  • Erfordert Zusammenarbeit und Kommunikation: Diese Projektmanagementmethode erfordert viel Zusammenarbeit, Kommunikation und Eigeninitiative, um effektiv zu sein.

Wer sollte die Methode benutzen?

Während Scrum traditionell eine auf die Software-Entwicklung fokussierte Projektmanagementmethode ist, eignet es sich generell gut für alle Teams, die einen schnellen Turnaround und die Möglichkeit benötigen, den Umfang und die Parameter des Projekts flexibel zu ändern.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Die Scrum-Methode ist eine ausgezeichnete Wahl für jedes Projekt, das im Laufe der Entwicklung ständig neu definiert wird. So eignet es sich wie beschrieben gut für Projekte in der Software-Entwicklung und für Kreativteams.

4. Critical Path Method (CPM)

Critical Path method

Die Critical-Path-Methode hilft dabei, komplexe Projekte zu bewältigen, indem sie sie in kleinere sequentielle Aufgaben unterteilt, die vor dem Start der nächsten Phase abgeschlossen werden müssen. Jede Aufgabe ist abhängig von der vorhergehenden Aufgabe. Diese Form des Projektmanagements ist besonders nützlich für Teams, die auf Inhalte anderer Projektmitglieder angewiesen sind, um das Endprodukt zu realisieren, wie z.B. ein Kreativteam eines Unternehmens. Die Dauer jeder Aufgabe wird geschätzt, um eine vorläufige Zeitleiste für das Projekt zu erstellen. Es wird dabei zwischen kritischen und unkritischen Aufgaben unterschieden. Unkritische Aufgaben werden während des Projekts nicht priorisiert. Stattdessen können diese Aufgaben jederzeit erledigt werden.

Vorteil

  • Vorausschauender Ansatz: Mit der Critical Path-Methode planen Sie vorab jede Phase des Projekts (inkl. benötigte Zeit), wodurch Sie ein gutes Gesamtbild des Projekts erhalten.

Nachteile

  • Kompliziert: Diese Methode des Projektmanagements ist prozessintensiv und kompliziert.
  • Veränderte Anforderungen erfordern große Anpassungen: Aufgrund des Umfangs der anfänglichen Planung ist sie für kreative Projekte, die sich ändernden Kundenanforderungen unterworfen sind, am wenigsten geeignet.

Wer sollte die Methode benutzen?

Projektmanager, die große, mehrstufige Projekte betreuen, die viele kleinere Schritte mit einem engen Zeitplan beinhalten, sollten sich die Critical-Path-Methode ansehen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Diese Art von Vorgehensweise ist am besten geeignet, wenn ein enger Zeitplan für ein Projekt mit vielen Details und einer festen Deadline eingehalten werden muss. Für kleinere, kreative Projekte ist die Critical-Path-Methode nicht die beste Wahl.

5. PRiSM

PRiSM

(Bildquelle: GPM)

Die PRiSM-Methode betrachtet das Projektmanagement aus einer ganzheitlichen Perspektive und berücksichtigt dabei alle Aspekte des Unternehmens aus ökologischer, wirtschaftlicher und sozialethischer Sicht.

Vorteile

  • Nachhaltiger und wertorientierter Ansatz: Unternehmen, die diesen Ansatz nutzen, stellen sicher, dass Projekte nachhaltig geführt und abgeschlossen werden, so dass wirtschaftlicher Profit nicht das einzige Ziel darstellt. 

Nachteil

  • Das gesamte Unternehmen muss gemeinsam handeln: Damit ein PRiSM-Ansatz effektiv ist, müssen alle Teile des Unternehmens in dessen Erfolg investieren.

Wer sollte die Methode benutzen?

Die PRiSM-Projektmanagementmethode funktioniert gut für Branchen wie die Bau- und Fertigungsindustrie, da die ökologischen und sozialen Auswirkungen von deren Projektenstark von der Wahl der Projektmanagementmethode beeinflusst werden können.  

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Nutzen Sie das Prism-Projektmanagement immer dann, wenn Ihr Unternehmen Projekte mit einem umweltfreundlichen, verbraucherfreundlichen, mitarbeiterfreundlichen und sozial-verantwortlichen Ansatz angehen möchte.

6. PRINCE2

PRINCE2, oder Projects IN Controlled Environments, entstand innerhalb der britischen Regierung und wurde als übergreifende Projektmanagementmethode für eine Vielzahl von Regierungsbehörden und einigenUnternehmen entwickelt. PRINCE2 besteht aus den folgenden Schritten:

  • Das Projekt starten
  • Das Projekt initiieren
  • Das Projekt leiten
  • Eine Stufe des Projekts steuern
  • Zwischenresultate liefern
  • Die Ressourcen und Restriktionen managen
  • Das Projekt abschließen

Vorteil

  • Legt die Agenda fest: PRINCE2 ist eine ausgezeichnete Wahl für Unternehmen, die eine strikte Vorbereitung für Projekte, die frei von Überraschungen oder sich ändernden Anforderungen sind, benötigten.

Nachteil

  • Dokumentations- und prozessintensiv: PRINCE2 ist dokumentations- und prozesslastig, was bedeutet, dass es wenig Raum bietet, um etwas anzupassen, zu ändern oder kreativ zu sein.

Wer sollte die Methode benutzen?

Projektmanager, die eine konsistente und detaillierte Methode benötigen, umproduktiv Projekte zu managen, sollten sich den PRINCE2-Ansatz genauer ansehen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

PRINCE2 kann für jedes größere Projekt verwendet werden, das eine umfangreiche Dokumentation für spezielle Kunden, wie z. B. Regierungsbehörden, erfordert.

7. Kanban

Kanban

Kanban ist eine Projektmanagementmethode, die erstmals im Rahmen einer Produktionslinie von Toyota genutzt wurde und sich hieraus weiterentwickelt hat. Dabei werden Aufgabenkarten in eine von vier Kategorien eingeordnet: Ideensammlung, Priorisiert, Ausstehend und Abgeschlossen. Dieser Prozess ermöglicht flexibles Projektmanagement und eine klare Sicht auf den Status einer bestimmten Aufgabe.

Vorteile

  • Hohe Transparenz: Mit der Kanban-Methode können Karten so viele Details über die Aufgabe enthalten, wie Sie benötigen, einschließlich der Verantwortlichen für jede Aufgabe.
  • Transparenter Fortschritt: Auf einen Blick sehen Sie zu jeder Zeit den Fortschritt aller Aufgaben.

Nachteil

  • Nicht zeitleistenbasiert: Diese Methode ist nicht zeitleistenbasiert. Stattdessen konzentriert sie sich mehr darauf, die Arbeit effizient zu verteilen, sodass der Projektfortschritt stets gewährleistet ist  und nicht aufgrund unrealistischer Arbeitsbelastung oder Erwartungen untergeht.

Wer sollte die Methode benutzen?

Kanban ist ein hervorragendes Werkzeug für kreative Teams, da es sehr gut für Projekte mit sich ändernden Anforderungen geeignet ist.t.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Nutzen Sie Kanban für eine Vielzahl von Projekten, einschließlich kreativer Projekte rund um die Themen Marketing und Werbung.

8. Scrumban

Scrumban, eine Mischung aus Scrum und Kanban, sorgt für höchste Flexibilität bei kürzeren Projekten. Basierend auf der Idee, höchste Flexibilität zu gewährleisten, entsteht eine etablierte Alltagsstruktur, mit der jedes Projekt fokussiert bearbeitet wird. Die Aufgaben sind klar definiert und täglich finden WIP-Meetings (Work in Progress) statt, um das Team auf Kurs zu halten.

Vorteil

  • Schlank und flexibel: Scrumban nimmt die schnelle Natur von Scrum auf und verbindet sie mit dem aufgabenorientierten Ansatz von Kanban-Boards. Dies macht es ideal für jedes kreative Team, das schlanke Prozesse anstrebt und sich täglich an neue Veränderungen anpassen muss.

Nachteil

  • Kein Fokus auf Dokumentation: Scrumban ist nicht die beste Wahl für ein Unternehmen, das seine Projektmanagementprozesse umfassend dokumentieren und regulieren muss. Andere detailliertere Methoden wären für diese Art von Anforderungen besser geeignet.

Wer sollte die Methode benutzen?

Kreative Teams, die schlanke Prozesse und eine produktive Arbeitsweise etablieren möchten, profitieren am meisten von Scrumban.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie Scrumban für jedes Projekt, das einen schnellen Turnaround erfordert, aber Änderungen unterliegt.

9. Project Management Institute’s PMBOK

PMBOK, oder Project Management Body Of Knowledge, bezieht sich auf den Leitfaden, der alles enthält, was als Best Practice im Projektmanagement gilt. Die Methode ist stark prozessorientiert und versucht, jeden Schritt des Projektmanagementprozesses genauestens zu definieren, um Projekte vollumfänglich zu planen und initiieren.

Vorteile

  • Sehr umfangreich: PMBOK berücksichtigt alle Aspekte des Unternehmens, sofern sie mit dem eigentlichen Projektprozess zusammenhängen. So haben z. B. Finanzprognose, Personalwesen und strategisches Management einen festen Platz in der PMBOK-Methode.
  • Geeignet für große Projekte: Aufgrund des umfassenden Charakters von PMBOK kann es einen Projektmanager erfolgreich auf Erfolgskurs für detaillierte, groß angelegte Projekte führen.

Nachteil

  • Nicht geeignet für kleine Projekte: PMBOK ist so umfassend, dass es keine gute Wahl für kleinere Projekte ist, die nicht weit in andere Aspekte des Unternehmens hineinreichen.

Wer sollte die Methode benutzen?

Projektmanager, die große Projekte mit einem multidisziplinären Ansatz betreuen, profitieren von dieser speziellen Methode.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

PMBOK wird am besten bei großen Projekten eingesetzt, bei denen viel Kapital und Personal investiert wird.

10. Critical Chain Project Management (CCPM)

Critical Chain Project Management, kurz CCPM, basiert auf der Idee, dass selten etwas so läuft wie geplant. Einige Aufgaben können vorzeitig beendet werden, während andere Aufgaben doppelt so lange dauern wie ursprünglich erwartet. Daher fügt die CCPM-Methode einen Puffer ein, wenn die Zeitachse für ein Projekt basierend auf den Fristen prognostiziert wird. Dadurch soll die Differenz zwischen Prognose und Realität besser ausgeglichen werden.

Vorteile

  • Minimierung der Ressourcenverschwendung: Mit CCPM werden durch die Nutzung von Puffern weniger Ressourcen (Zeit, Personal, …) verschwendet.

Nachteile

  • Relativ starr: CCPM könnte für viele Projektmanager, die dynamischere Prozesse gewöhnt sind, zu starr sein.
  • Nicht geeignet für variierenden Projektumfang: Produkte, die in der Produktionsphase viele wechselnde Anforderungen haben, sind keine guten Kandidaten für CCPM-Methoden.

Wer sollte die Methode benutzen?

CCPM kann von einem breiten Spektrum von Projektmanagern genutzt werden, die daran interessiert sind, Verschwendung zu minimieren und den Zeitplan für eher statische Projekte einzuhalten.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie CCPM für statische Projekte, bei dem Sie die Effizienz maximieren und Verschwendung minimieren möchten.

11. Lean

Lean

(Quelle:YouTube)

Lean Projektanagement ist eine Methode, die sich darauf konzentriert, Verschwendung zu reduzieren, indem sie wichtige Elemente in den Projektkreislauf integriert. Lean fokussiert sich auf das Eliminieren von allen ineffektiven Aktivitäten, wie z. B. Overtasking, ineffizientes Multitasking und unrealistische Zeitpläne. Obwohl Lean eine eigenständige Projektmanagementmethode ist, dient es als Vorreiter  für eine Vielzahl ähnlicher Projektmanagementmethoden wie z. B. Kanban und das Last Planner System.

Lean Project Management stützt sich auf die folgenden fünf Säulen:

1) Definieren Sie den Wert aus Sicht Ihres Kunden

Verstehen Sie die Ziele aus Sicht des Kunden. Ein klares Verständnis stellt sicher, dass Sie keine Ressourcen verschwenden, um etwas zu produzieren, was Ihr Kunde nicht will.

2) Identifizieren Sie den Wertfluss und vermeiden Sie Verschwendung

Der Wertfluss umfasst alle Maßnahmen, die notwendig sind, um das finale Produkt zu kreieren. Jeder andere Schritt ist Zeitverschwendung und sollte eliminiert werden.

3) Lassen Sie den Wert nach Wunsch des Kunden fließen

Kurz gesagt, überfordern Sie Ihre Teams nicht mit unnötigen Projekten. Weisen Sie Aufgaben nur Teams zu, die sie bewältigen können. Zudem sollten Sie nur an Aufgaben arbeitend, die der Kunde angefordert hat.

4) Einbeziehung der Mitarbeiter

Ihre Teammitglieder sollten in hohem Maße in den Prozess eingebunden sein. Schließlich sind sie die Experten.

5) Kontinuierliche Verbesserung im Streben nach Perfektion

Überprüfen Sie Ihre Arbeit nach jedem Projekt. Identifizieren Sie Ineffizienzen und passen Sie Ihre Prozesse an, um das nächste Projekt effizienter zu gestalten.

Vorteil

  • Verschwendung minimieren: Indem Sie sich auf ineffiziente Bereiche fokussieren und diese verbessern, optimieren Sie auch Ihren gesamten Projektprozess, was das Managen von Projekten ungemein erleichtert. 

Nachteil

  • Nicht geeignet für starre Managementstrukturen: Diejenigen, die an eine starre Managementstruktur gewöhnt sind, werden es schwierig finden, sich an diese Methode anzupassen.

Wer sollte die Methode benutzen?

Jeder, der daran interessiert ist, einen schlankeren Prozess zu schaffen, um einen effektiven Projektablauf zu erreichen, sollte Lean in Betracht ziehen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Nutzen Sie Lean für jedes Projekt, das eine solche flexible Art des Projektmanagements zulässt.

12. Six Sigma

Six-Sigma-Projektmanagement basiert auf Produktionsumgebungen, die Six-Sigma-Prozesse verwenden. Six Sigma zielt darauf ab, die Effizienz zu optimieren und genau das Produkt zu schaffen, das sich der Kunde wünscht. Dabei orientiert es sich an fünf Kernprinzipien: Definieren, messen, analysieren, verbessern und kontrollieren.

Vorteil

  • Optimieren der Effizienz: Six Sigma ist ein Prozess, der seit Jahrzehnten existiert. Der Ansatz hat sich immer wieder bewährt, um Verschwendung zu reduzieren und die Effizienz von Projektenzu optimieren.

Nachteil

  • Ressourcenintensiv: Six Sigma beinhaltet eine sehr umfangreiche Datenanalyse. Leichtgewichtige Prozesse mit schnellem Turnaround sind daher nicht immer ideale Kandidaten, um Six Sigma zu implementieren.

Wer sollte die Methode benutzen?

Dieser Projektmanagementstil eignet sich am besten für Produktionsumgebungen, die bereits Six-Sigma-Grundlagen in allen Teilen ihres Unternehmens umsetzen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie Six-Sigma-Projektmanagement, wenn Ihr Unternehmen derzeit die Six-Sigma-Produktionsphilosophie befolgt.

13. New Product Introduction (NPI)

New Product Introduction (NPI), bezieht sich auf den Prozess, ein neues Produkt, eine Dienstleistung oder Technologie zu planen, zu entwickeln, herzustellen und auf dem Markt einzuführen. Es wird auch oft als New Product Development (NPD) bezeichnet. Um neue Produkte zu planen und zu entwickeln, arbeitet  NPI abteilungsübergreifend. Es stützt sich auf die folgenden sechs Stufen: Definieren, Durchführbarkeit Prüfen, Entwickeln, Validieren, Implementieren und Bewerten. Jede Stufe ist von der vorherigen abhängig.

Vorteile

  • Reduzieren der Entwicklungskosten: Neue Produkte zu entwickeln und einzuführen, kann angesichts des heutigen Wettbewerbs riskant und kostspielig sein. NPI arbeitet daran, die Entwicklungskosten zu senken, indem es die Meinung des Kunden bereits in der frühen Phase der Projektplanung einbezieht.
  • Schnellere Markteinführung: Es führt auch zu einer schnelleren Markteinführung, sodass der gewünschte Umsatz in kürzerer Zeit realisiert werden kann. Mit den integrierten Design For Manufacturing and Assembly Best Practices werden die Fertigungsprozesse effizienter gestaltet und die Qualitätsprozesse erheblich verbessert.

Nachteil

  • Nicht geeignet für einfache Projekte: Für einfaches Produktdesign oder verbesserte Versionen bestehender Designs ist NPI kein effizientes Modell.

Wer sollte die Methode benutzen?

Während viele Unternehmen NPI in einer Vielzahl von Branchen einsetzen, profitiert die Fertigung am meisten von dieser Methode.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Immer, wenn Sie darüber nachdenken ein neues Produkt zu designen und zu entwickeln, bei dem mehrere Interessengruppen involviert sind und die Anforderungen angesichts des harten Wettbewerbs hoch sind, ist NPI ein hervorragendes Modell für effektives Projektmanagement.

14. Package Enabled Reengineering (PER)

In der Software-Industrie konzentriert sich Package Enabled Design auf die ursprüngliche Funktionalität einer Software. Es fokussiert sich darauf, aktuelle Praktiken in Frage zu stellen, um bestehende Prozesse zu optimieren. Package Enabled Design erfordert die Analyse der aktuellen Prozesse und zielt darauf ab, Ineffizienzen zu ersetzen, wo immer sie identifiziert werden.

Vorteil

  • Optimieren bestehender Prozesse: Package Enabled Design bietet einen Rahmen, um bestehende Prozesse zu überarbeiten und Produkte umzugestalten.

Nachteil

  • Fokussiert auf ineffiziente Prozesse: Diese Methode eignet sich am besten für Projekte, deren Prozesse optimiert werden müssen. Es ist nicht optimal für Geschäftsumgebungen, die bereits effizient arbeiten.

Wer sollte die Methode benutzen?

Projektmanager, die ein aktuelles Produkt oder einen aktuellen Prozess neu gestalten möchten, können Package Enabled Design nutzen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Wenn Geschäftsprozesse überdacht werden müssen, kann Package Enabled Design eingesetzt werden.

15. Outcome Mapping

Outcome Mapping

(Quelle: https://artd.com.au)

Outcome Mapping (OM) ist ein Projektmanagement-Ansatz, der darauf abzielt, Prozesse in der internationalen Entwicklung, der Forschungskommunikation, in Forschungsprojekten und der Politikentwicklung zu verbessern. OM fokussiert sich darauft, Ergebnisse detailliert zu messen und zu analysieren.  Mit OM können Stakeholdermögliche Ergebnisse prognostizieren und Entscheidungen auf der Grundlage der Wahrscheinlichkeit dieser Ergebnisse treffen. OM kann als eigenständige Methodik oder zusammen mit anderen Methoden wie Most Significant Change (MSC) oder der Logframe-Analyse verwendet werden.

Vorteil

  • Projektfortschritt verfolgen:  OM ist ideal, um in Echtzeit den Projektfortschritt zu analysieren und um Ihr Forschungsprojekt aufgabenorientiert und fokussiert zu führen.

Nachteil

  • Nicht geeignet für Produktentwicklung: Dies ist keine realistische Projektmanagementphilosophie für die Produktion von phsyischen Gütern.

Wer sollte die Methode benutzen?

Forscher, politische Entscheidungsträger, Think Tanks, internationale Organisationen oder gemeinnützige Organisationen n lönnen OM in ihrem Projektmanagement einsetzen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie OM, um die Vision des Projekts im Einklang mit der Arbeit, die Sie täglich ausführen, zu halten.

16. Adaptive

Adaptive

(Quelle: Slideshare)

Adaptives Projektmanagement, auch bekannt als adaptives Projekt-Framework, ermöglicht es Ihnen als Projektleiter, eine Vorgehensweise vorzuschlagen, den Erfolg mit jeder Iteration Ihrer Projektphasen zu messen und diese Resultate zur Neudefinition von Prozessen zu verwenden. Anschließen können Sie diese dann neu bewerten, um zu sehen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind. Diese Methode besteht aus den folgenden Phasen: Planung, Ausführung, Überwachung, Kontrolle und Auswertung.

Adaptives Projektmanagement kann passiv oder aktiv durchgeführt werden. In passiven Situationen wendet der Projektleiter die in einer Iteration gewonnenen Erkenntnisse auf die folgende Iteration an. In aktiven Situationen bestimmt der Projektleiter eine flexible Strategiebasis für das Projekt, mit der er experimentieren kann. Das Projekt wird anschließend in Iterationen heruntergebrochen. Da eine Iteration basierend auf der aktuellen Strategie ausgeführt wird, kann das Ergebnis bewertet und die nächste Iteration entsprechend angepasst werden.

Vorteil

  • Sehr flexibel: Adaptives Projektmanagement gibt Führungskräften die Freiheit, einen Ansatz zu definieren und diesen bei Bedarf inkrementell zu ändern.

Nachteil

  • Nicht geeignet für starre Strukturen: Für stark regulierte Prozesse kann die Notwendigkeit, Ansätze in der Mitte des Projektszu ändern, schwierig sein.

Wer sollte die Methode benutzen?

Manager, die die Freiheit und Flexibilität haben, sich spontan an die Bedürfnisse des Prozesses anzupassen, sollten adaptives Projektmanagement in Betracht ziehen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie adaptives Projektmanagement in agilen, schnelllebigen Projektumgebungen, in denen Effizienz und Kreativität im Vordergrund stehen.

17. Crystal

Die Crystal-Methode des Projektmanagements konzentriert sich mehr auf die kollaborative Umgebung und die daran beteiligten Personen als auf die genutzten Werkzeuge und Prozesse. Umso mehr Freiraum jedes Projektmitglied erhält, desto besser kann sich das Team automatisch regulieren und zusammenarbeiten. Dadurch wird ein formaler, prozessbasierter Managementansatz überflüssig.

Die produktivste Umgebung ist eine, in der die Menschen zum Handeln und zur Interaktion angeregt werden, wobei der Fokus auf den Bedürfnissen des Kunden liegt und wie gut die Resultatein jeder Phase den Bedürfnissen des Kunden entsprechen.

Innerhalb der Crystal-Methode gibt es vier Ansätze abhängig von der Teamgröße:

  • Clear Crystal ist für Teams mit 8 oder weniger Mitgliedern
  • Yellow Crystal ist für Teams mit 10 bis 20 Mitgliedern
  • Orange Crystal ist für Teams mit 20 bis 50 Mitgliedern
  • Red Crystal ist für Teams mit 50 bis 100 Mitgliedern

Vorteil

  • Dem Kunden zuhören: Die Crystal-Methode ermöglicht es den Mitgliedern, sich auf die Entwicklung eines Qualitätsprodukts zu konzentrieren, indem sie auf die  Kundenbedürfnissen eingehen und in einer kooperativen Umgebung zusammenarbeiten.

Nachteil

  • Anders als traditionelle Ansätze: Es ist vermutlich ein Projektmanagementsystem, an das sich Manager nur schwer anpassen können, wenn sie lange mit traditionellen Methoden gearbeitet haben.

Wer sollte die Methode benutzen?

Manager, die flexibel sein können und sich mehr auf die Menschen als auf den Prozess konzentrieren, können von diesem Ansatz profitieren.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie es für alle Projekte, die eine starke Kundeneinbindung benötigen.

18. Joint Application Development

Joint Application Development (JAD) ist eine Projektmanagementmethode, die ursprünglich für die Software-Branche erarbeitet wurde. Sie kann jedoch für fast jedes Projekt angewendet werden. JAD konzentriert sich auf einen Workshop-Ansatz für das Projektmanagement, bei dem die Teammitglieder strukturiert und zielgerichtet mit einem Moderator, Mediatoren, Teammitgliedern und projektbezogenen Experten zusammenarbeiten. Mit diesem kollaborativen Ansatz des Projektmanagements werden Fehler reduziert und die Produktqualität verbessert.

Vorteile

  • Höhere Produktivität: JAD ist ein effektiver Ansatz, der höhere Produktivität durch enge Zusammenarbeit verspricht.

Nachteile

  • Geringer Fokus auf Prozesse: Der Ansatz konzentriert sich stark auf die Zusammenarbeit im Team und weniger auf formale Prozesse. Für traditionelle Unternehmensstrukturen ist dieses Managementsystem möglicherweise nicht der beste Ansatz.

Wer sollte die Methode benutzen?

Manager, die den Zusammenhalt eines Projektteams erhöhen wollen, um die Produktivität zu steigern und Fehler zu reduzieren, können von dieser Methode profitieren.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie sie für Projekte, bei denen die Kundenbeteiligung wichtig ist.

19. Hybrid

Hybrid-Projektmanagement kombiniert zwei Hauptmethoden: schnelles, flexibles agiles Management und stark traditionelles, prozessorientiertes Wasserfallmanagement. Der Grund, warum Hybrid beide Methoden kombiniert, liegt darin, dass viele Projekte eine Vielzahl von verschiedenen Disziplinen umfassen. Eine Disziplin, wie z. B. die mechanische Fertigung, kann mit einem Wasserfallansatz besser abschneiden. Während andere Disziplinen, wie die Software-Entwicklung, einen agilen Ansatz benötigen. Das hybride Projektmanagement verwendet das Modell der Sprints, wendet aber bei Bedarf strengere Rahmenbedingungen an, ähnlich dem Wasserfallansatz.

Vorteile

  • Sehr flexibel: Das hybride Projektmanagement funktioniert bei den meisten größeren Projekten gut.

Nachteile

  • Ziemlich kompliziert: Dieser Ansatz kann bei kleineren Projekten unnötig kompliziert sein.

Wer sollte die Methode benutzen?

Manager von multidisziplinären Projekten mit mehreren Phasen sollten Hybrid-Projektmanagement nutzen.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie diesen Managementansatz für mittelgroße bis große Projekte, die mehr als eine Disziplin umfassen, wie z. B. Fertigung und Software.

20. Integrated Project Management (IPM)

Integriertes Projektmanagement (IPM) ist ein Prozess, der das Projekt von Anfang bis Ende aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, um einen umfassenden Plan zu erstellen. Die Methode basiert auf sechs Grundlagen: 

  • Projektauftrag
  • Projektmanagementplan
  • Projektdurchführung
  • Projektüberwachung
  • Kontrolle von Änderungen

Vorteile

  • Effizienzsteigerung: Integriertes Projektmanagement ist ein effektiver Weg, um Informationen über Prozesse und Funktionen zu sammeln, in bestehendes Unternehmenswissen zu integrieren und mit anderen Stakeholdern zu teilen.

Nachteile

  • Sehr umfangreich: Integriertes Projektmanagement ist nicht die beste Wahl für kleinere Projekte, die sich nicht an sich ändernde Anforderungen anpassen müssen.

Wer sollte die Methode benutzen?

Manager, die eine umfassende Methode suchen, mit der sich iterativ Prozesse verbessern lassen, werden von dieser Methode am meisten profitieren.

Wann sollten Sie die Methode verwenden?

Verwenden Sie diese Methode für jedes Projekt, das viele komplizierte Phasen und multidisziplinäre Ansätze erfordert.

Fazit

Nachdem Sie nun die Möglichkeit hatten, eine Vielzahl von Projektmanagementmethoden kennenzulernen, haben Sie vielleicht einen Trend bei allen festgestellt. Sie lassen sich in zwei Kategorien einteilen: leicht und anpassungsfähig oder umfassend und prozessorientiert.

Bei der Entscheidung, welche Projektmanagementmethode Sie anwenden wollen, sollten Sie die erste große Entscheidung auf Grundlage der Bedürfnisse Ihres Projekts treffen. Müssen Prozess flexibel sein, um auf sich ändernde Kundenbedürfnisse zu reagieren, oder müssen sie detailliert sein, um multidimensionale Projekte händeln zu können? Wählen Sie die Methode, die Ihrer Meinung nach am besten zu Ihnen, Ihrem Team und vor allem zu Ihrem Produkt passt.

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