Wie du in deiner Agentur einen zuverlässigen Review-Prozess für Werbeanzeigen einrichtest (+ 6 epische Fails)

In diesem Jahr werden die weltweiten Werbeausgaben voraussichtlich 745 Milliarden Dollar erreichen. Und dabei sind Formate wie Webseiten, Beschilderungen, Verpackungen und die organische Reichweite in sozialen Netzwerke noch nicht einmal mit eingerechnet. Wenn man das alles zusammenzählt, ist eines klar: Unternehmen erstellen eine riesige Menge an Content.

In diesem Jahr werden die weltweiten Werbeausgaben voraussichtlich 745 Milliarden Dollar erreichen. Und dabei sind Formate wie Webseiten, Beschilderungen, Verpackungen und die organische Reichweite in sozialen Netzwerke noch nicht einmal mit eingerechnet. Wenn man das alles zusammenzählt, ist eines klar: Unternehmen erstellen eine riesige Menge an Content.

In unserem Bericht zum Jahresrückblick gaben 68 % der Werbe- und Marketingfachleute an, dass ihre Arbeitsbelastung gestiegen ist und 60 % sagten, dass die Fristen anspruchsvoller geworden sind. In vielen Fällen führt dies zu einem Last-Minute-Sprint, um die Arbeit doch noch über die Ziellinie zu bringen.

Und genau dabei werden die meisten Fehler übersehen.

Einige sind nur Tippfehler – ein bisschen peinlich, aber keine große Sache. Andere sind so eindeutig rassistisch, dass man sich fragt, wie sie überhaupt entstanden sind. Und dann gibt es solche Fehler, bei denen Sie der Queen erklären müssen, warum ihr „Platin Jubilee“ nun als „Platin Jubbly“ in die Geschichte eingehen wird. (Siehe Beispiel Nummer fünf.)

Bevor wir uns einige Negativ-Beispiele anschauen, die berühmten Marken schlechte Publicity eingebracht haben, wollen wir uns ansehen, wie du einen Review- und Freigabe-Prozess für alle deine Werbeinhalte etablieren kannst, der deinen kreativen Workflow perfekt ergänzt.

In fünf Schritte einen zuverlässigen Review-Prozess erstellen

Um einen effektiven Review- und Freigabe-Prozess für deine Werbeanzeigen und andere Marketinginhalte einzurichten, benötigst du eine geeignete Feedback-Software. Sie macht das Ganze viel einfacher.

Mit Filestage kannst du alle deine Kampagnen und Inhalte teilen, um Feedback und Freigaben dazu einzuholen – und das alles an einem Ort. Du kannst Reviewer-Gruppen für verschiedene Stakeholder:innen einrichten und so sicherstellen, dass du die Freigabe von allen richtigen Personen erhältst, bevor du deine Werbeanzeige veröffentlichst.

Und so funktioniert’s:

1. Erstelle ein Projekt

Du benötigst einen zentralen Ort, an dem du alle deine Werbematerialien mit deinen Stakeholder:innen teilen kannst. Deshalb musst du zuerst ein Projekt in Filestage erstellen. Dieses kannst du dann benennen und in einen bestimmten Ordner verschieben, um leichter den Überblick zu behalten.

In deiner Projektansicht kannst du alles sehen, was in deinen Reviews passiert, einschließlich:

  • Wer hat welche Datei freigegeben?
  • Wie viele Versionen derselben Datei geteilt wurden
  • Welche Dateien Feedback erhalten haben und bearbeitet werden können
  • Wie viele neue Kommentare hinzugefügt wurden
  • Wer noch seine Review-Entscheidung abgeben muss

2. Erstelle Reviewer-Gruppen und lade Reviewer ein

Sobald dein Projekt läuft, ist es an der Zeit, alle Personen einzuladen, die deine Werbeanzeige freigeben müssen.

Mit separaten Reviewer-Gruppen für unterschiedliche Stakeholder:innen kannst du deinen Review-Prozess in Filestag strukturieren, das Feedback auf bestimmte Themen fokussieren und die Feedback-Runden beschleunigen. Anschließend kannst du deine Reviewer zu einer Gruppe einladen und ihnen sofort Zugriff auf jede neue Datei oder Version geben.

Du kannst so viele externe Reviewer wie nötig zu deinen Reviewer-Gruppen einladen, da sie keinen kostenpflichtigen Account benötigen, um Feedback zu geben.

Reviewer-Gruppen in Filestage

3. Lade Werbeanzeigen hoch und lege Deadlines fest

Nachdem du deinen Review-Flow eingerichtet hast, ist es an der Zeit, deine Inhalte hochzuladen. Die gute Nachricht ist, dass du dabei keine Zeitlimits für Videos beachten musst.

Für andere Formate wie Bilder oder Designs gibt es auch keine Einschränkungen bei der Auflösung. Du kannst also alle möglichen Versionen deiner Werbeanzeige hochladen. Außerdem können deine Reviewer alle Dateien in ihrem Browser öffnen und ansehen, ohne etwas herunterladen zu müssen!

Hier sind alle Dateitypen und Formate, die du in Filestage hochladen kannst:

  • Video: MOV (h.264, Apple ProRes, Avid DNxHD, DVCPro usw.), MP4, 3GP, AAC, AVI, FLC, MPEG-2, WMV, MXF
  • Live-Websites: HTTPS-Seiten
  • Bilder: JPG, PNG, TIF/TIFF, AI, PSD, SVG, GIF, EPS, WEBP, NEF, CR2, DNG, ARW, HEIC, TTF, PSB
  • Dokumente: PDF, PDF/X, DOC (Microsoft Word), DOCX (Microsoft Word Open XML), XLSX (Microsoft Excel Open XML), PPTX (Microsoft PowerPoint Open XML)
  • Audio: MP3, AAC, WAV

4. Hole Feedback von Reviewern ein

Mit Filestage wird der Review deiner Inhalte zum Kinderspiel. Sobald du alle Reviewer hinzugefügt hast, können sie einfach eine beliebige Stelle in der Datei anklicken, zu der sie Feedback geben möchten, und einen Kommentar hinterlassen. Und das gilt für alle Dateiformate.

Dann könnt ihr euch in den Kommentaren austauschen und Ideen diskutieren, bis alle einverstanden sind.

Hier sind einige weitere Möglichkeiten, wie Filestage den Feedbackprozess erleichtert:

  • Zeichentools – Füge Pfeile, Rechtecke oder Freihand-Zeichnungen hinzu, um dein Feedback noch klarer zu machen.
  • Anhänge – Teile Referenzen oder wichtige Dateien wie Schriftarten und Logos in den Kommentaren.
  • Highlights – Markiere bestimmte Wörter und Sätze, die bearbeitet werden müssen.
  • Durchstreichungen – Wähle aus, welche Teile eines Dokuments entfernt werden sollen.
  • Versionskontrolle – Springe einfach zur vorherigen Version der Datei zurück, um zu sehen, wie sie sich im Laufe der Zeit verändert hat.

Wenn Reviewer mit ihrem Feedback zu einer bestimmten Version der Werbeanzeige fertig sind, können sie entweder „Änderungen anfragen“ oder die Datei „freigeben“. So weißt du immer genau, wie weit du von der finalen Freigabe entfernt bist.

5. Arbeitet bis zur finalen Freigabe zusammen

Der letzte und wichtigste Schritt besteht darin, eine nahtlose Zusammenarbeit zu ermöglichen, bis deine Werbeanzeigen fehlerfrei sind und grünes Licht hat. Und hier kommt der Vorteil von Filestage ins Spiel.

Anstatt mit deinen Kund:innen unmengen von E-Mails hin und her zu schicken, um das Feedback von allen Beteiligten einzuholen, zu konsolidieren und einzuarbeiten, kannst du einfach das gesamte Feedback an einem Ort einholen. Außerdem sorgst du auf diese Weise für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit und stellst sicher, dass du alle Freigaben rechtzeitig erhältst.

Befreie dich von frustrierenden Feedback-Runden

Du hast keine Lust mehr auf endlose E-Mail-Verläufe, widersprüchliche Kommentare und verpasste Deadlines? Lass das Chaos hinter dir mit unserer Kundenfeedback-Software.

1. Waitrose – Ja, es ist zu lang

Waitrose

Zu diesem Plakat kommen einem so viele Fragen. Wie hat der/die Autor:in den Text geteilt? Warum konnte er/sie nicht eine Notiz oder einen Kommentar einfügen, anstatt am Ende des Absatzes zu fragen, ob der Text immer noch zu lang ist? Und außerdem: Wie lang war die vorherige Version des Texts?! Gibt es wirklich so viel über eine Packung veganer Fischstäbchen zu sagen?

Wie du diesen Fehler vermeiden kannst: Lies deine Arbeit immer Korrektur.

2. Reebok – Not eveything, everything!

Reebok

Oh, Reebok. Wie viele Personen haben diese Anzeige gesehen, bevor sie in den Straßen von New York aufgehängt wurde? Grob geschätzt würde ich sagen, dass mindestens fünf Personen (Werbetexter:in, Art Direktor:in Designer:in, Projektmanager:in, Kundenbetreuer:in) an der Erstellung dieser Anzeige beteiligt waren. Und das, bevor die Anzeige überhaupt den/die Kund:in oder das Medienunternehmen erreicht hat. Und obwohl die Überschrift nur 14 Wörter beinhaltet, ist keinem von diesen Personen aufgefallen, dass bei „EVEYTHING“ das „R“ fehlt.

Wie du diesen Fehler vermeiden kannst: Lies deine Arbeit immer Korrektur. Am besten zweimal.

3. WWF – Was habt Ihr Euch dabei gedacht?

WWF

Schocktaktiken. Ich hab’s verstanden. Sie können ein geeigneter Weg sein, um die Apathie gegenüber dem Klimawandel zu durchbrechen und die Menschen zum Handeln zu bewegen. Aber auf einen schrecklichen Terroranschlag anzuspielen, bei dem fast 3.000 Menschen ums Leben kamen, überschreitet definitiv die Grenze. Um es mit den Worten von Joey Tribbinai zu sagen: „The line is a dot to you.”

Wie du diesen Fehler vermeiden kannst: Teile deine Idee mit jemandem außerhalb deines Unternehmens, um ungefiltertes Feedback zu erhalten. 

4. Heineken – Rassismus (Teil 1)

Heineken

Ich weiß, was du jetzt denkst. Heineken weiß, dass die Leute die Stärke ihres Lagerbieres mögen, also feiert dieser Slogan einfach die neue, leichtere Version des Bieres. Aber dann schaut man sich die Fernsehwerbung an, in der das Bier an drei Schwarzen Menschen vorbeigleitet, bevor es von einer weißen Frau aufgefangen wird. Und jetzt fragt man sich: Was hat Heineken sich dabei gedacht? 

Wie Chance The Rapper auf Twitter bemerkte: „Ich glaube, einige Unternehmen schalten absichtlich auffällig rassistische Werbung, um mehr Aufrufe zu bekommen.“

Wie du diesen Fehler vermeiden kannst: Sorge für mehr Diversität in deinem Team und bei den Beteiligten. 

5. Das Platin-Jubiläum – Was ist „jubbly“?

Platin-Jubiläum Queen

Tippfehler. Sie sind die einfachsten Fehler, die man machen kann, und in den meisten Fällen auch die, die man am leichtesten übersieht. Aber als 10.000 Stück Geschirr in Großbritannien eintrafen, um das Platin-Jubiläum von Königin Elisabeth II. zu feiern, war dieser Fehler nicht zu übersehen. Denn, anstatt “The Platinum Jubilee” wie es richtig heißt, stand “The Platinum Jubbly” auf dem Geschirr. Oh oh, was wohl die Königin dazu sagte, als sie davon erfuhr? Die Tassen und Teller werden jetzt als Sammlerstücke verkauft.

Wie du diesen Fehler vermeiden kannst: Erstelle und überprüfe immer einen Probedruck deiner Druckvorlage, bevor du mit der Produktion beginnst. 

6. PlayStation Portable – Rassismus (Teil 2)

Play Station

Wenn man Anzeigen aus den 30er und 40er Jahren sieht, fragt man sich oft, wie Marken jemals so rassistische Aussagen machen konnten. Nun, diese Werbung von Sony wurde erst 2006 in den Niederlanden veröffentlicht. Man kann jedoch mit Sicherheit sagen, dass sie online schnell kritisiert wurde, bevor sie zurückgezogen wurde.

Wie du diesen Fehler vermeiden kannst: Verwende niemals Schwarz vs. Weiß als Marketingthema.

Vermeide Fehler in deinen Kampagnen 

In kreativen Teams zu arbeiten und ständig frische und originelle Inhalte ohne Fehler zu liefern, ist fast unmöglich. Um jedoch sicherzustellen, dass deine Fehler nicht auf Werbetafeln gedruckt werden oder Teil eines teuren Werbespots werden, benötigst du einen zuverlässigen Review-Prozess.

Hier kann eine spezielle Freigabe-Software wie Filestage ein wahrer Gamechanger sein. Möchtest du es ausprobieren? Dann starte jetzt eine kostenlose Testphase →