Wie du in 10 Schritten eine effektive Printmarketing-Kampagne aufbaust

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Es gibt einen hartnäckigen Mythos, der besagt, dass die Menschen mit Printmedien fertig sind. Das würde bedeuten, dass es keine Zukunft für Printmarketing gibt. Aber die Statistiken sprechen eine andere Sprache.

Wusstest du, dass vier von fünf Verbrauchern bei Kaufentscheidungen am meisten auf Printanzeigen vertrauen?

Außerdem zeigt eine andere Studie, dass 75 Prozent der Menschen sich mehr als etwas Besonderes fühlen, wenn sie eine Markenwerbung per Post erhalten.

Was steckt also wirklich hinter Printmarketing? Und, noch wichtiger, wie kannst du Printwerbung nutzen, um den Erfolg deiner Marketingmaßnahmen zu maximieren?

Finde es in diesem 10-Schritte-Leitfaden für die Entwicklung von Print-Marketingstrategien heraus!

Schritt 1: Definiere deine Marketingziele

Keine Marketingstrategie kann ohne eine klare Definition der Ziele funktionieren. Nur wenn du weißt, was du mit deinem Marketing erreichen willst, kannst du eine effektive Strategie entwickeln.

Willst du deine Marke bekannter machen, Leads generieren, den Verkauf ankurbeln, für eine besondere Veranstaltung werben oder Wiederholungskäufe fördern?

Sobald du die Antwort auf diese Frage kennst, kannst du entscheiden, wie du den Erfolg deines Printmarketings messen willst.

Dies sind einige Kennzahlen, die du für deine Printanzeige verfolgen kannst:

  • Rücklaufquoten
  • Konvertierung zu Verkäufen
  • Kundenengagement
  • Investitionsrendite (ROI)
  • Lead-Generierung

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Schritt 2: Identifiziere deine Zielgruppe

Wenn es darum geht, die Zielgruppe für deine Printanzeigen zu bestimmen, ist es wichtig, deine Vorurteile zu überwinden. Wenn du zum Beispiel denkst, dass Printanzeigen für ein älteres Publikum aus der Mittelschicht reserviert sind, könntest du eine Überraschung erleben!

Denn wie eine Studie gezeigt hat, geben 62 Prozent der Millennials – also eine Zielgruppe, die mit dem Internet und digitalen Geräten aufgewachsen ist – an, dass sie im letzten Monat aufgrund von Informationen aus der Direktwerbung einen Laden besucht haben.

Eine andere Studie behauptet, dass 70 Prozent der US-Haushalte mit einem Einkommen über 100.000 Dollar Zeitungsleser sind.

Anstatt also Vermutungen anzustellen, solltest du dich gründlich informieren!

Die folgenden Informationen solltest du über deine Zielgruppe kennen, bevor du dein Printmaterial gestaltest:

  • Demografische Daten – Verstehe, wer deine idealen Kunden sind, einschließlich ihres Alters, Geschlechts, Standorts, Berufs und Einkommensniveaus.
  • Psychografische Daten – Konzentriere dich auf ihre Interessen, Bedürfnisse, Probleme und Verhaltensweisen. Wenn du diese kennst, kannst du deine Botschaft so gestalten, dass sie bei deinen Kunden ankommt.

Schritt 3: Entwickle deine Kernbotschaft

Jeder Kanal ist anders. Wenn du Texte für Plakate schreibst, konzentrierst du dich auf kurze, direkte Botschaften. Wenn du aber eine E-Mail-Werbung schreibst, wählst du einen persönlicheren Ansatz und schneidest deine Botschaft auf verschiedene Segmente deiner Zielgruppe zu.

Auch Printwerbung hat ihre Besonderheiten. Bei der Gestaltung deiner Printanzeige kannst du mehr ins Detail gehen, dich auf eine gute Story konzentrieren und sogar mit dem Layout spielen, um deine Botschaft lebendig werden zu lassen.

Hier ist ein tolles Beispiel dafür, wie Adidas für seine Printkampagne mit dem Layout einer Zeitschrift gespielt hat:

Print-Marketing Adidas
Quelle: magnetic.media

Möchtest du noch mehr tolle Beispiele sehen? Schau dir unsere Auswahl der besten Printanzeigen an.

Wir haben eine Checkliste für dich zusammengestellt mit allem, was du in deiner Printanzeige erwähnen solltest:

  • Klares Nutzenversprechen – Kommuniziere direkt den wichtigsten Vorteil oder das Alleinstellungsmerkmal deines Produkts oder deiner Dienstleistung. Die Botschaft sollte klar erklären, warum dein Angebot anders oder besser ist als das deiner Mitbewerber.
  • Starke Handlungsaufforderung (Call-to-Action, CTA) – Sage deiner Zielgruppe direkt, was sie als Nächstes tun soll, zum Beispiel „Jetzt anrufen“, „Besuchen Sie unsere Website“, „Fordern Sie Ihren Rabatt an“ oder „Heute einkaufen“. Ein klarer CTA motiviert die Leser dazu, sofort zu handeln und sich mit deiner Marke zu beschäftigen.
  • Prägnante und ansprechende Überschriften – Setze eine Überschrift ein, die sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Sie sollte prägnant, relevant und fesselnd genug sein, damit der Leser mehr erfahren möchte.
  • Kundenorientierte Sprache – Konzentriere dich auf die Bedürfnisse des Kunden, seine Schmerzpunkte und darauf, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung eine Lösung dafür bietet. Hebe die Vorteile hervor, nicht nur die Features, und zeige, wie es ihr Leben verbessern oder ein Problem lösen wird.
  • Das Gefühl der Dringlichkeit oder Knappheit – Verwende zeitlich begrenzte Formulierungen wie „Begrenztes Angebot“, „Exklusiver Deal“ oder „Solange der Vorrat reicht“, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu erzeugen, das zum sofortigen Handeln ermutigt und das Zögern verringert.
  • Konsistentes Branding – Achte darauf, dass dein Messaging mit der Botschaft, dem Ton und den Werten deiner Marke übereinstimmt, um die Markenidentität zu stärken und Vertrauen bei deinem Publikum aufzubauen.

Schritt 4: Beziehe alle relevanten Stakeholder in den Prozess mit ein

Das Entwerfen und Veröffentlichen einer Printanzeige, die sich auf dem Markt abhebt, erfordert die Beteiligung verschiedener Interessengruppen.

Deine Marketing- und Designteams arbeiten gemeinsam daran, etwas Besonderes zu schaffen, dann muss dein Kunde oder die Geschäftsführung die Anzeige freigeben. Und schließlich muss jemand von der Zeitung, die für die Veröffentlichung deiner Anzeige zuständig ist, in den Prozess eingebunden werden. Und jeder dieser Beteiligten ist ein gleichermaßen wichtiges Teil des Puzzles.

Um zu vermeiden, dass es während der E-Mail-Kommunikation zu Missverständnissen kommt und sich das Ganze zu einem mehrmaligen Hin und Her auswächst, bevor deine Anzeige freigegeben wird, solltest du einen Weg finden, diesen Prozess zu optimieren und zu vereinfachen. Eine tolle Möglichkeit dafür ist der Einsatz eines Review- und Freigabe-Tools wie Filestage.

Das sagt Donald Chen, Gründer der IMPACT Communications Agency, über Filestage:

„Filestage hat es uns ermöglicht, einen effizienteren und effektiveren Workflow zu schaffen. Ich würde sagen, dass wir täglich 20 Prozent unserer Zeit einsparen, allein dadurch, dass wir weniger Zeit für den E-Mail-Verkehr mit unseren Kunden aufwenden.“

In Filestage kannst du so viele verschiedene Stakeholder wie nötig zum Review-Prozess für deine Anzeigen einladen. Sie können genau angeben, worauf sich ihr Feedback bezieht, Kommentare hinterlassen und sich an relevanten Diskussionen beteiligen, um sicherzustellen, dass du deinen potenziellen Kunden eine relevante Botschaft vermittelst.

Projekt-Dashboard für Artwork-Projekte

Schritt 5: Entwickle einen effizienten Review- und Freigabeprozess

Sobald du all deine Stakeholder an einem Ort versammelt hast, ist es an der Zeit, ihr Feedback entsprechend deiner Bedürfnisse zu optimieren. Anders als beim digitalen Marketing können beim Print-Marketing ziemlich kostspielige Fehler passieren, wenn das Falsche in den Druck geht. Deshalb ist es wichtig, einen effizienten und transparenten Freigabeprozess zu schaffen.

Mit Filestage kannst du verschiedene Gruppen von Stakeholdern in Reviewer-Gruppen einteilen und sicherstellen, dass die Feedback-Diskussionen zielgerichtet bleiben.

Mit dem Tool kannst du auch die Einstellungen deiner Reviewer anpassen, je nachdem, welche Art von Feedback du von den einzelnen Reviewer-Gruppen erhalten möchtest. Zum Beispiel kannst du deinen Designern ermöglichen, Kommentare zu deinen Dateien abzugeben, ohne dass sie eine endgültige Freigabe erteilen müssen.

Andererseits kann der Verlag vielleicht einfach nur seine Freigabe erteilen, ohne sich auf ausführliche Feedbackgespräche einzulassen.

Review-Entscheidungen

Schritt 6: Wähle die richtigen Druckmedien

Auch wenn die meisten von uns bei Printanzeigen an Zeitungen und Zeitschriften denken, gibt es genau genommen eine ganze Reihe verschiedener Printmedienformate, aus denen du wählen kannst. Welches ist also das richtige Werbemittel für deine Anzeige?

Das hängt stark von der Zielgruppe ab, die du erreichen willst. Und wenn du den zweiten Schritt aus diesem Leitfaden richtig gemacht hast, solltest du keine Probleme haben!

Dies sind einige gängige Formate für Print-Marketing, aus denen du wählen kannst:

  • Broschüren – super, um detaillierte Informationen über dein Produkt bereitzustellen
  • Flyer – ideal für die Massenverteilung
  • Postkarten – effektiv für gezielte Angebote
  • Direktwerbung – personalisierte Mailings, die einen direkten Touchpoint schaffen
  • Kataloge oder Zeitschriften – am besten geeignet, um eine Reihe von Produkten zu präsentieren

Überlege dir, wie die einzelnen Materialien verteilt werden sollen. Wirst du sie austeilen, verschicken oder an strategischen Orten auslegen?

Schritt 7: Design und Branding

Wenn du eine Broschüre erstellst, eine Anzeige entwirfst oder irgendeine andere Art von Printmarketing machst, ist es wichtig, einige allgemeine Regeln zu beachten. Zunächst einmal musst du bei all deinen Drucksachen auf visuelle Konsistenz achten. Das bedeutet, dass jede von dir gestaltete Printanzeige mit den Farben, Schriftarten, dem Logo und dem Stil deiner Marke übereinstimmen muss.

Wenn du außerdem in ein hochwertiges Design investierst, das sich von anderen abhebt, kannst du deine Marke attraktiver und professioneller gestalten, was ihr mehr Glaubwürdigkeit bei deiner Zielgruppe verleiht.

Schließlich solltest du dir Gedanken über das Layout deiner Anzeige machen, um sicherzustellen, dass deine Botschaft bei deiner Zielgruppe ankommt.

Diese drei Dinge solltest du bei der Gestaltung deiner Printanzeige beachten:

  • Halte deine Botschaft kurz und bündig.
  • Verwende aussagekräftige Überschriften, um mehr Aufmerksamkeit zu erregen.
  • Achte darauf, dass deine Nachricht einen logischen Informationsfluss hat.

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Teile Entwürfe, hole Feedback dazu ein und lasse alle deine Marketingmaterialien an einem Ort freigeben.

Schritt 8: Druckqualität und Produktion

Dieser Schritt kommt zum Tragen, wenn du verschiedene Arten von Broschüren, Flugblättern, und Direktmail-Kampagnen erstellst.

Wenn du deine Anzeigen in bestehenden Zeitungen und Zeitschriften schaltest, hast du natürlich weniger Auswahlmöglichkeiten und musst dich an die vorhandene Druckqualität anpassen. Aber das kann auch ein gutes Kriterium sein, um zu entscheiden, in welchen Zeitungen du deine Anzeigen schalten willst.

Ganz egal, ob du dein eigenes Werbematerial entwickelst oder deine Anzeigen in bestehenden Printmedien platzierst, das Ziel ist es, die richtige Papierqualität und das richtige Finish (glänzend, matt etc.) zu wählen, die zu deinem Markenimage und deinem Budget passen.

Es lohnt sich auf jeden Fall, etwas mehr Geld auszugeben, um sicherzustellen, dass du einen seriösen Druckpartner hast. Er kann dir helfen, das richtige Gleichgewicht zwischen Zeit, Qualität und Kosten zu finden.

Schritt 9: Verteilungsplan

Der Erfolg deiner Printanzeige hängt zu einem großen Teil davon ab, dass du die richtigen Entscheidungen für die Verteilung triffst. Das heißt, du musst wissen, wann, wo und wie du deine Anzeige verbreitest.

Hier sind die drei wichtigsten Aspekte beim Aufbau eines erfolgreichen Vertriebsplans:

  • Timing ist alles – Plane die Verteilung deiner Drucksachen strategisch, damit sie mit deinem Werbekalender übereinstimmt. Egal, ob du dich dafür entscheidest, deine Printanzeigen im Rahmen einer neuen Produkteinführung oder eines saisonalen Angebots zu verteilen, achte auf das richtige Timing!
  • Kenne deine Kanäle – Nutze eine Reihe von Vertriebsmethoden wie Direktwerbung, Messen, Einzelhandelsstandorte oder Beilagen in Zeitungen oder Zeitschriften. Schon bald wirst du herausfinden, was für deine Marke am besten funktioniert.
  • Berücksichtige die geografische Ausrichtung – Wenn dein Unternehmen standortspezifisch ist, konzentriere dich darauf, Wege zu finden, die Materialien in deinen Zielmärkten zu verteilen.

Schritt 10: Analysiere und optimiere

Der letzte Schritt bei jeder Art von Werbestrategie ist die Analyse und Optimierung deiner Inhalte. Das gilt unabhängig davon, ob du einen Produktkatalog erstellst oder eine landesweite Außenwerbekampagne.

Dies sind einige Möglichkeiten, wie du die Performance deiner Printwerbung verfolgen kannst:

  • Promo-Codes
  • QR-Codes
  • Eindeutige URLs
  • Telefonnummern

Du kannst diese Kanäle auch nutzen, um Feedback von deinem Publikum zu sammeln und zu erfahren, was funktioniert hat und was nicht. Sobald du all diese Informationen hast, kannst du deinen Ansatz anpassen, um zukünftige Printmarketing-Maßnahmen zu verbessern.

Fazit

Eines ist klar: Print-Marketing ist viel lebendiger, als viele von uns dachten! Eine gute Printmarketing-Strategie kann dir helfen, ein breiteres Publikum anzuziehen und Vertrauen bei deinen Kunden aufzubauen.

Wenn du also bereit bist, deine Printmarketing-Maßnahmen anzukurbeln, hilft dir dieser 10-Schritte-Leitfaden hoffentlich auf deinem Weg. Und wenn du eine einfachere Methode brauchst, um Reviews und Freigaben für deine digitalen und Printanzeigen zu verfolgen, teste Filestage jetzt kostenlos.