5 spannende Trends in der Printwerbung für 2024

Print advertising trends_header

Die Mitte des 20. Jahrhunderts mag das Goldene Zeitalter des Drucks gewesen sein (denken Sie an Mad Men), aber die ersten Aufzeichnungen über gedruckte Werbung gehen bis ins Jahr 3.000 v. Chr. zurück. Experten fanden ein Papyrusfragment in einem Brief von Haru dem Weber, der für sich warb, was dies zum ersten Beispiel einer gedruckten Anzeige macht.

Es gibt einen Grund, warum sich diese Form der Werbung seit Jahrhunderten hält: Sie ist effektiv. Und es gibt Statistiken, die das beweisen:

Natürlich wird Print-Werbung nicht verschwinden. Aber sie steht vor großen Veränderungen (und Herausforderungen).

Wenn Sie Marketer sind, dann lesen Sie weiter: Im Folgenden entdecken Sie die fünf wichtigsten Trends für 2024 und erfahren, wie Sie diese auf Ihre aktuelle Strategie anwenden können, um einen besseren ROI zu erzielen.

1. Digitale Integration von Print- und Online-Anzeigen

In einem kürzlich geführten Interview haben wir den Online Print Coach gefragt, welche großen Trends er im Jahr 2024 bei gedruckter Werbung festgestellt hat. Seine Antwort bestätigt einen großen Sprung zu hybrider oder „fusionierter“ Werbung.

„Eine Sache, die ich in der Printmarketing-Landschaft dominierend sehe, ist das Zusammenwachsen von digitalen und gedruckten Erlebnissen. Elemente wie Augmented Reality und QR-Codes überbrücken die Lücke in der Customer Journey zwischen online und offline.”

The Online Print Coach

Er führt Engagement und Datenverfolgung als zwei der wichtigsten Gründe für diesen Trend an:

„Marketer nutzen sie, um das Engagement zu erhöhen und wertvolle datengestützte Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was funktioniert und was nicht.“

Interessanterweise zeigen Statistiken, dass Print- und E-Mail-Werbung zusammen eine Umsatzsteigerung von 49 Prozent bewirken können.

Optimieren Sie Ihre Marketing-Reviews

Teilen Sie Entwürfe, holen Sie Feedback dazu ein und lassen Sie alle Ihre Marketingmaterialien an einem Ort freigeben.

Dieser Trend in Aktion

Jede Branche – von der Konsumgüterindustrie bis zur Automobilindustrie – setzt auf hybride Werbung.

L’Oréal ist ein hervorragendes Beispiel.

Das Unternehmen fügte QR-Codes auf einer Reihe von Printanzeigen ein, die in der Zeitschrift Allure erschienen. Wenn die Leser die QR-Codes scannten, wurden sie auf eine für Mobilgeräte optimierte Landingpage (mit dem Titel Youth Code) weitergeleitet.

Die Seite bot den Lesern Tipps und Produktinformationen rund um das Thema Schönheit, um ihnen zu helfen, den richtigen Kauf zu tätigen.

L'Oréal-Anzeige
Quelle: QR Code Reviews

Und das gilt nicht nur für Giganten wie L’Oréal.

Sergey Taver, Marketingleiter bei Precision Watches, berichtet über die Ergebnisse, die sein Team durch die Integration von Online-Werbung und gedruckten Anzeigen erzielt.

„Eine vor Kurzem geschaltete Anzeige in einem bekannten Lifestyle-Magazin führte zu einem Anstieg der Besucherzahlen auf der Website um 15 Prozent – in nur einer Woche. Mit dieser hybriden Methode können wir mehr Menschen erreichen und den Luxuskunden trotzdem das gewünschte haptische Erlebnis bieten. Während wir uns verändern, konzentrieren wir uns auf die Personalisierung und das Erzählen von Geschichten, um sicherzustellen, dass unsere Printmaterialien eine Verbindung zu unseren Kunden herstellen. Damit zeigen wir, dass wir uns verpflichtet fühlen, echt zu sein und unser Bestes zu geben.“

Sergey Taver, Head of Marketing bei Precision Watches

2. Interaktive Printanzeigen

Das menschliche Gehirn sehnt sich nach dynamischen Erlebnissen. Das ist eine der größten Nebenwirkungen des digitalen Zeitalters. Traditionell sind Printanzeigen statisch, was für das heutige Publikum wenig ansprechend sein kann.

Die interaktive Drucktechnologie ändert das.

Marketer verwandeln jetzt Drucksachen in ansprechende und erlebnisorientierte Objekte, indem sie digitale Elemente wie QR-Codes, NFC-Tags und leitfähige Druckfarben integrieren. Das bedeutet, dass Verbraucher Printanzeigen scannen können, um interaktive digitale Erlebnisse wie Social Sharing und interaktive Quizspiele auszulösen.

Dies ist aus einer Reihe von Gründen effektiv:

  • Diese Anzeigen schaffen multisensorische Erlebnisse, die das Engagement erhöhen und eine tiefere Verbindung zu Ihrer Marke aufbauen.
  • Die Verbraucher verbringen mehr Zeit, in der sie mit Ihrer Werbung interagieren (sie werden zu aktiven Teilnehmern) – das steigert die Erinnerung an Ihre Marke.
  • Hybride Anzeigen sind ein hervorragendes Mittel gegen digitale Ermüdung und bieten Marketern gleichzeitig die Möglichkeit, die Performance-Kennzahlen von Anzeigen zu verfolgen.

Dieser Trend in Aktion

Peugeot hat uns dazu gebracht, auf eine Papieranzeige zu schlagen, um kleine Airbags auszulösen. C&A hat uns dazu animiert, auf seine Zeitschriftenanzeige zu drücken, um ein Facebook-Like auszulösen. Und Carlsberg verwandelte sein Print Advertising in einen Bierflaschenöffner.

Aber die interaktive Anzeige, die wirklich zum Gesprächsthema wurde, war diese von Ikea.

ikea Printanzeige
Quelle: Campaigns of the World

Im Jahr 2018 schaltete Ikea diese Anzeige in Schweden, um für sein Produkt (ein Babybett) zu werben.

Die Anzeige enthielt einen voll funktionsfähigen Schwangerschaftstest. Wenn der Test positiv ausfiel, wurde ein Rabattcode für das Kinderbett sichtbar.

Über diese Kampagne habe ich ursprünglich in meiner Zusammenstellung der besten Printanzeigen aller Zeiten geschrieben.

3. Nachhaltige Druckerzeugnisse

Einer der größten Nachteile von Printwerbung ist, dass sie weniger umweltfreundlich ist als die Methoden in Ihrem Online-Marketing-Mix. Da der Durchschnittsverbraucher immer umweltbewusster wird, müssen Marketer bei ihren Werbemaßnahmen der Nachhaltigkeit Vorrang einräumen.

Wir haben bereits einen Aufschwung bei der Gestaltung nachhaltiger Verpackungen erlebt, und Printanzeigen folgen diesem Beispiel.

Wie sieht das konkret aus?

  • Umweltfreundliche Materialien wie Recyclingpapier, Druckfarben auf Sojabasis, Saatgutpapier, Materialien auf Algenbasis etc.
  • Energieeffiziente Druckverfahren
  • Verantwortungsvolle Produktionsmethoden
  • Gezielte Kampagnen anstelle von „Spray and Pray“-Taktiken, um weniger Druckabfälle zu erzeugen.

Dieser Trend in Aktion

Diese Print-Werbekampagne von Volkswagen und Ogilvy Cape Town aus dem Jahr 2012 erregte dank ihres umweltfreundlichen Ansatzes großes Aufsehen.

Um für seine energiesparenden BlueMotion-Fahrzeuge zu werben, veröffentlichte Volkswagen eine Printanzeige, die es für die südafrikanischen Verbraucher zu einem Kinderspiel machte, ihre Zeitschriften zu recyceln.

Die Anzeige enthielt ein BlueMotion-Etikett (und einen vorfrankierten Portoaufkleber). Die Leser mussten das Etikett lediglich auf die Titelseite der Zeitschrift kleben und sie in den Briefkasten stecken, um sie an eine Recyclinganlage zu schicken.

Zu dieser Zeit gab es in Südafrika nur sehr wenige Recyclingmöglichkeiten (was bedeutete, dass 77 Prozent der Zeitschriften auf Mülldeponien landeten). Die Kampagne griff dieses Problem auf, indem sie einen einfachen Zugang zum Recycling ermöglichte und gleichzeitig für die BlueMotion-Autos von Volkswagen warb.

Die Anzeige erzielte eine Rücklaufquote von neun Prozent und wurde mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet.

4. Augmented Reality (AR) kommt in die Printwerbung

Auch AR wird mittlerweile als Werbemittel eingesetzt und hilft Marketingfachleuten, die Lücke zwischen digitaler und gedruckter Werbung zu schließen. Wir sehen AR-Elemente in Broschüren, überregionalen Newslettern und im Verpackungsdesign, die immersive und interaktive Erlebnisse schaffen, um die Verbraucher einzubeziehen.

Zu den beliebtesten Beispielen gehören interaktive Produktdemos, spielerische Storytelling-Erlebnisse und Community-Events. Die Verschmelzung der digitalen und der physischen Welt schafft ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis für die Verbraucher.

Und das zahlt sich aus.

Untersuchungen zeigen, dass Erlebnismarketing eine um 70 Prozent höhere Erinnerungsrate und eine um sage und schreibe 333 Prozent höhere Markenbekanntheit bewirkt.

Dieser Trend in Aktion

Im Jahr 2019 hat sich Burger King eine geniale AR-Marketingkampagne einfallen lassen, um die Konkurrenz abzuflammen. Die Marke beschloss, ihr Motto wörtlich zu nehmen: „Über offener Flamme gegrillt ist schließlich immer besser“.

Burger King hat eine neue Funktion in seine App integriert, die es seinem brasilianischen Publikum ermöglichte, die Anzeigen der Konkurrenz zu scannen und mit AR zu verbrennen. Die Nutzer hatten viel (erinnerungswürdigen) Spaß dabei, die Konkurrenten von Burger King zu verbrennen, und bekamen sogar einen kostenlosen Whopper für die Nutzung der AR-Funktion.

5. Personalisierung

Personalisierte Printanzeigen können die Antwortrate um 135 Prozent steigern. Wenn das kein Grund ist, Ihre Printanzeigen auf Ihre Kunden zuzuschneiden, dann weiß ich es auch nicht.

Personalisierte Werbebotschaften ziehen die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe auf sich und sprechen sie auf einer tieferen Ebene an. All dies führt zu höheren Konversionsraten.

Immer mehr Marketer investieren in Personalisierungstools wie Variable Data Printing (VDP), um Print-Werbematerialien für verschiedene Zielgruppen zu individualisieren. Mit diesen Plattformen können Sie Elemente von einem Druckerzeugnis zum nächsten übertragen, ohne den gesamten Druckprozess zu unterbrechen.

Das Ergebnis sind hochgradig individualisierte Werbematerialien (ohne Qualitätseinbußen oder mehr Abfall, was sich auch bei den Kosten für Printwerbung bemerkbar macht).

Dieser Trend in Aktion

Erinnern Sie sich noch, als Coca-Cola seine „Share a Coke“-Kampagne mit personalisierten Flaschen startete? Sie konnten Ihre Lieblingslimonade mit Ihrem Namen auf der Flasche kaufen oder eine für Ihre Freunde erwerben.

Das war eine bahnbrechende Neuerung.

  • Der Umsatz stieg um 2,5 Prozent.
  • Eine halbe Million Menschen teilten Fotos ihrer personalisierten Cola-Flaschen auf Social Media.
Coca-Cola Printwerbung
Quelle: Coca-Cola

Seitdem hat sich die individuelle Druckwerbung zu einem Top-Trend in allen Branchen entwickelt.

Roman Zrazhevskiy ist der Gründer von Mira Safety, einem führenden Anbieter von PSA-Ausrüstung. Er plant die Integration von Print- und Digitalanzeigen, um für seine Kunden ein persönlicheres Erlebnis zu schaffen.

„Wir planen, neben unserer Online-Arbeit auch Printwerbung zu schalten. Wir konzentrieren uns zum Beispiel auf hochwertige, gezielte Platzierungen in Katalogen und Magazinen, die speziell auf Ihr Unternehmen zugeschnitten sind. Wenn das Messaging mit unseren digitalen Bemühungen übereinstimmt, wird Print zu einer Erweiterung unserer größeren Markenstrategie.“

Roman Zrazhevskiy, Gründer von Mira Safety

Drei Herausforderungen in der Printwerbung (und wie Sie sie meistern)

Wie jede Marketingstrategie hat auch Printwerbung ihre Vor- und Nachteile. Nachfolgend lesen Sie drei der größten Herausforderungen, die auf Sie zukommen werden, und wie Sie sie überwinden.

1. Aufrechterhaltung der Markenkonsistenz bei Multi-Channel-Kampagnen

Was haben die Top-Marken der Welt gemeinsam? Ich spreche von McDonald’s, Coca-Cola, Apple …

Die kurze Antwort lautet: Markenführung.

Sie haben eine starke und konsistente Identität über alle Touchpoints hinweg. Doch diese Konsistenz aufrechtzuerhalten ist eine der größten Herausforderungen bei der Kombination von Print- und Digitalwerbung.

Lösung

Wenn Ihr Unternehmen eine Multi-Channel-Marketingstrategie verfolgt, brauchen Sie starke Markenrichtlinien. Diese sollten klare und detaillierte Informationen über alles bieten, vom Tonfall bis zum Farbmanagement.

Dies sind einige weitere Best Practices, die Sie berücksichtigen sollten:

  • Richten Sie einen geeigneten kreativen Review-Prozess ein, um sicherzustellen, dass das Messaging, das Branding und das Gesamterlebnis in allen gedruckten und digitalen Erlebnissen übereinstimmen.
  • Alle visuellen Elemente müssen in gedruckten und digitalen Inhalten konsistent sein (dies kann schwierig sein, da Farben auf einem Bildschirm anders aussehen können als auf Papier).
  • Technische Planung für verschiedene Medien und Plattformen ist ein Muss (zum Beispiel vermeiden Sie am besten, dieselbe Vorlage für Druck und digitale Kanäle zu verwenden, da sich die Farbprofile unterscheiden).

2. Reduzierung von Druckfehlern

Als Marketer können Sie noch so ein gutes Auge für Details haben – und doch kann es passieren, dass Sie hier und da einen Tippfehler übersehen. Aber wenn dieser Tippfehler zu Werbebetrug führen könnte, wird es knifflig.

Der Nachteil von Printwerbung ist, dass es schwieriger ist, Fehler zu korrigieren. Oder Änderungen vorzunehmen.

Ihr Marketingteam muss Ihre Markenstrategie regelmäßig anpassen, um mit den Veränderungen in der Branche und im Unternehmen Schritt zu halten. In Bezug auf Printwerbung kann es eine Herausforderung sein, all diese Aktualisierungen zu verwalten.

Lösung

Am besten setzen Sie auf eine Artwork-Freigabe-Software. Nehmen wir Filestage als Beispiel.

Mit Filestage können Sie alle digitalen und gedruckten Materialien von einer zentralen Stelle aus verwalten, um schnellere Feedback-Zyklen und genauere Reviews zu ermöglichen.

Dies sind nur einige der Vorteile, die Sie erwarten können:

  • Zentralisieren Sie alle Marken-Assets (gedruckt und digital) in einem benutzerfreundlichen und leicht zugänglichen Zentrum.
  • Finden und aktualisieren Sie gedruckte Werbematerialien ganz einfach, zum Beispiel im Falle einer Änderung von Vorschriften, Preisen oder des Verbraucherverhaltens.
  • Automatisieren Sie Content-Reviews, um die Freigabezeiten um 30 Prozent zu verkürzen.
  • Hinterlassen Sie kontextbezogenes Feedback und Echtzeit-Kommentare zu gedruckten Werbematerialien.
  • Richten Sie individuelle Reviewer-Gruppen ein, um sicherzustellen, dass die richtigen Stakeholder in den Review-Prozess einbezogen werden.
  • Verwalten Sie alle Content-Versionen, Kommentare und jegliches Feedback von einem intuitiven Dashboard aus (das Ihnen einen Überblick auf Projektebene bietet).
Projekt-Dashboard für Artwork-Projekte

Optimieren Sie Ihre Marketing-Reviews

Teilen Sie Entwürfe, holen Sie Feedback dazu ein und lassen Sie alle Ihre Marketingmaterialien an einem Ort freigeben.

3. Verfolgung von Klickraten und Engagement-Kennzahlen

Die Pandemie hat die meisten Geschäftsvorgänge ins Internet verlagert. Dies führte in Sachen E-Mail-Marketing zwischen 2020 und 2022 zu einem Anstieg von 70 Prozent.

Aber viele Marketingfachleute rücken von reinen E-Mail-Marketingkampagnen ab. Warum? Ein Grund ist, dass die Klickraten im Jahr 2023 um 10 Prozent gesunken sind.

Ein weiterer Grund ist die Störung, die die Mail Privacy Protection (MPP) von Apple verursacht. MPP hat es für Marketer erschwert, Öffnungsraten zu verfolgen und genaue Berichte über E-Mail-Kampagnen zu erstellen.

Dies sind nicht die einzigen Gründe für das wiedererwachte Interesse an Printwerbung, aber sie spielen definitiv eine zentrale Rolle.

Lösung

Hybride Kampagnen, die Print- und digitale Werbung miteinander verbinden, scheinen die Lösung zu sein. Da die digitale Ermüdung zunimmt und die E-Mail-Postfächer immer mehr überflutet werden, spricht viel für eine gut gemachte Printanzeige.

Mit dem Aufkommen von Web2Print (W2P)-Plattformen ist es für Marketingfachleute einfacher denn je, digitale und Print-Kanäle zu kombinieren.

Ich schließe diesen Artikel allerdings mit einem Vorbehalt.

Nur weil Printwerbung ein wachsender Marketingtrend ist, heißt das noch lange nicht, dass sie für Ihr Unternehmen die richtige Wahl ist.

Elisa Montanari ist die Leiterin für organisches Wachstum bei Wrike, einem führenden Projektmanagement-Tool. Sie hat einen Rat für Unternehmen parat:

„Print-Anzeigen können hilfreich sein, aber das hängt von Ihrem Produkt und Ihrer Branche ab. Wenn Sie T-Shirts per Dropshipping vertreiben, sind Print-Anzeigen vielleicht nicht die beste Wahl, aber ein lokal tätiges Unternehmen wie eine Rasenpflegefirma oder eine Anwaltskanzlei kann mit Print-Anzeigen einen hohen ROI erzielen.“

Sie fügt noch hinzu:

„Wenn Sie digitale Produkte verkaufen oder eine digitale Plattform für den Verkauf nutzen, sollten Sie Print nicht gänzlich ignorieren, aber digitalen Kanälen den Vorzug geben. Denken Sie daran, dass Sie bei Print-Anzeigen jegliche Nachverfolgbarkeit verlieren. Sie sind also etwas riskanter als PPC und schwerer anzupassen. Am besten ist ein ganzheitlicher Ansatz: Wenn es für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, schalten Sie Print- und Digitalanzeigen und passen Sie die Budgetverteilung an, wenn Sie die Ergebnisse sehen.“

Elisa Montanari, Head of Organic Growth bei Wrike

FAQ

Was ist Printwerbung?

Printwerbung ist eine Marketingstrategie, die Papiermaterialien (denken Sie an die Medien Zeitung, Zeitschrift, Direktwerbung und Plakat) verwendet, um für ein Unternehmen oder eine Dienstleistung zu werben. Dabei handelt es sich um eine bewährte Werbemethode, die nachweislich die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zieht, Vertrauen schafft und die Erinnerung an die Marke verbessert.

Im Jahr 2024 wird Printwerbung häufig in Verbindung mit digitalen Strategien eingesetzt, um ein größeres Publikum anzusprechen. Zum Beispiel durch das Hinzufügen von QR-Codes zu Druckmaterialien wie Flyern oder Zeitschriftenanzeigen.

Was sind die gängigsten Arten von Printwerbung?

Anzeigen in Printpublikationen umfassen alle Marketingmaterialien, die in gedruckter Form erstellt werden. Dies sind die gängigsten Beispiele:

Was sind die wesentlichen Vorteile von Printwerbung?

Gedruckte Werbematerialien bieten einige ziemlich bedeutende Vorteile, die digital einfach nicht zu erreichen sind. Dies sind die größten Vorteile von gedruckten Materialien:

  • Die Verbraucher können sich mit den physischen Materialien auseinandersetzen – das schafft Vertrauen.
  • Mit Print-Anzeigen können Sie bestimmte demografische Zielgruppen oder geografische Standorte ansprechen und so ein hochgradig personalisiertes Erlebnis bieten – dies führt zu höheren Antwortquoten.
  • Verbraucher verbringen mehr Zeit mit dem Lesen von gedrucktem Material und behalten es durchschnittlich 17 Tage lang – das erhöht die Markenerinnerung.

Wann wurde die erste gedruckte Anzeige geschaltet?

Das Magazin AdAge berichtet, dass die erste gedruckte Anzeige im Jahr 1704 veröffentlicht wurde. Die Anzeige erschien im Boston News-Letter und suchte einen Käufer für ein Anwesen in Long Island.

Der erste Vollzeit-Werbetexter wurde 1880 von John Wanamaker (einem prominenten US-amerikanischen Kaufhausbesitzer) eingestellt.

Wie kann meine Marke Printanzeigen mit unseren digitalen Kampagnen verbinden?

Die Integration von Print Advertising in Ihre Online-Werbekampagnen kann die Antwortraten und die Performance-Kontrolle verbessern. Dies sind zwei Möglichkeiten, wie Sie die beiden Medien verbinden können:

  • Nach einer E-Mail-Kampagne – filtern Sie Ihre Verteilerliste nach Empfängern, die Ihre E-Mail nicht geöffnet haben, und senden Sie Direktmailings mit einem eindeutigen QR-Code oder einer URL.
  • Versenden Sie Direktwerbung eine Woche vor Ihrer E-Mail-Kampagne – und lassen Sie dann eine E-Mail folgen.

Interessanterweise können Direktmailing-Kampagnen Öffnungsraten von bis zu 90 Prozent (und leicht zu verfolgende Antwortraten) bieten.

Zentralisieren Sie Ihre Workflows im Bereich Printmedien mit Filestage

Da sich das Verbraucherverhalten ändert, müssen Marketer die neuesten Trends in der Printwerbung wie nachhaltige Materialien, hybride Kampagnen und stark personalisierte Anzeigen im Auge behalten.

Die beste Möglichkeit, mit den schnellen Änderungen Schritt zu halten, ist die Implementierung einer robusten Artwork-Freigabesoftware wie Filestage. Mit all Ihren Marken-Assets in einem zentralen Hub können Sie Ihre Content-Reviews optimieren und die Zeit für die Freigabe um 30 Prozent verkürzen. Starten Sie jetzt Ihre kostenlose siebentägige Testphase.