81 Prozent der Verbraucher müssen einer Marke vertrauen, um einen Kauf in Erwägung zu ziehen. Das erklärt, warum im Jahr 2024 60 Prozent aller Marketingbudgets weltweit in digitale Branding-Bemühungen fließen werden.
Ohne eine starke Markenidentität, der Verbraucher vertrauen können, wird Ihr Umsatz leiden.
Das ist in jeder Branche eine Herausforderung, aber besonders kritisch ist es in schnelllebigen, regulierten Sektoren wie der Konsumgüterindustrie. Starker Wettbewerb, strenge Compliance-Standards, gesättigte Märkte … Konsumgüterunternehmen haben alle Hände voll zu tun, wenn es darum geht, ihre Marke von anderen abzuheben und Vertrauen aufzubauen.
Eine effektive Markenstrategie ist hier Ihre Geheimwaffe. Aber wie können Sie eine Strategie aufbauen, die erfolgreich ist?
Ich habe als Modelle acht der besten Brand-Strategy-Examples aus der Konsumgüterindustrie für Sie ausgewählt und zeige Ihnen, warum sie funktionieren. Lesen Sie weiter, wenn Sie ein Markenstratege, Kreativling, Marketer oder Geschäftsinhaber in der Konsumgüterindustrie sind, der seine eigene unschlagbare Markenstrategie entwickeln möchte.
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Die 8 besten Markenstrategie-Beispiele aus der Konsumgüterbranche
Ganz gleich, ob Sie Hundeleckerlis oder hochwertige Leggings verkaufen, der Trick für eine solide Markenstrategie besteht darin, Ihre Zielgruppe, Ihr Produkt und Ihr einzigartiges Wertversprechen zu kennen. Wenn Sie das geschafft haben, ist der Rest nur noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.
Sie wollen einen Beweis? Nachfolgend zeige ich Ihnen einige der erfolgreichsten Beispiele für Markenstrategien und was wir von ihnen lernen können.
1. Old Spice – Nutzung der Markenpersönlichkeit, um ein neues Publikum zu erreichen
Ich muss Ihnen ein Geständnis machen. Ich liebe den Duft von Old Spice. Aber selbst ich muss zugeben, dass Old Spice lange Zeit ein wenig … nun ja, altmodisch war.
Wie konnte die Lieblings-Toilettenartikelmarke Ihres Großvaters mit einer viralen Super-Bowl-Werbung ein episches Comeback feiern?
Das Unternehmen hat sein traditionelles Markenimage abgelegt und den Spaßfaktor erhöht.
Im Jahr 2010 hat das Team von Old Spice herausgefunden, dass 60 Prozent der Duschgels von Frauen gekauft werden. Und darauf hat sich das Unternehmen verlassen, um am Super-Bowl-Wochenende die Kampagne „The Man Your Man Could Smell Like“ zu starten. Mit dieser Brand Strategy bekamen die Damen einen Eindruck von dem Mann, nach dem ihr eigener Mann riechen könnte.
Der Clip war ein Hit und wurde über 55 Millionen Mal aufgerufen. Und die Marke behielt das Momentum mit der „Response“-Kampagne bei, in der sie Antworten auf echte Fragen von Fans und Prominenten von Reddit, Twitter und Facebook gab.
Bis Juli 2010 hatte sich der Umsatz verdoppelt, und ein frisches Old Spice war geboren. Wer liebt es nicht, wenn eine Marke neu erblüht?
2. Chewy – Die Marke, die sich wirklich bemüht

Die Tiernahrungsindustrie wurde im Jahr 2023 auf 102.180 Millionen US-Dollar geschätzt – aber wie können Sie diesen Markt beherrschen?
Ich schlage vor, sich eine Scheibe von Chewy abzuschneiden.
Gehen wir zurück ins Jahr 2011, als zwei Freunde ihr Studium abbrachen, um ihr eigenes Online-Tierfuttergeschäft zu gründen. Die beiden versuchten, Geld zu beschaffen. Doch die Investoren lehnten sie immer wieder ab, mit der Begründung, dass Amazon bereits auf dem Markt etabliert sei.
Heute, fünf Jahre später, ist Chewy der größte Onlinehändler für Tiernahrung in den USA. Wie kam es dazu?
Waren sie billiger? Nein.
Haben sie ein spezielles Nischentierfutter verkauft? Nein.
Superschnelle Prime-Lieferung? Auch nicht.
Der Unterschied war eine Elite-Markenstrategie, die sich auf einen personalisierten Kundenservice konzentrierte. In einem Meer von gesichtslosen Giganten war Chewy Ihr guter Freund und Tierliebhaber, so wie Sie.
Die Markenstrategie zeigt genau auf, wer die Zielgruppe von Chewy ist, und spricht sie direkt an. So werden beispielsweise Künstler beauftragt, Porträts der pelzigen Freunde der Nutzer zu malen, die dann an ahnungslose Kunden verschickt werden.
Wenn das Haustier eines Kunden verstirbt, schickt Chewy Blumen und eine Beileidsbekundung. Und wenn Sie versehentlich das falsche Futter für Ihren Hund kaufen, erstattet Ihnen der Kundenservice das Geld zurück und spendet das Futter an ein örtliches Tierheim.
Das mag vielleicht keine kosteneffektive Strategie sein, aber Chewy hat einen Weg in die Herzen seiner Kunden gefunden. Und wenn wir bedenken, wie viel ein Hundebesitzer im Laufe seines Lebens für Futter ausgibt, zahlt es sich wirklich aus, für Ihre Kunden noch einen Schritt weiter zu gehen.
Wenn es um unsere Haustiere, Kinder und unsere Gesundheit geht, treffen die meisten von uns ihre Kaufentscheidungen danach, welcher Marke wir tatsächlich am Herzen liegen. Und das ist Chewy.
3. Ben & Jerry’s – Gewinnt Herzen mit starken Markenwerten

Wer hätte gedacht, dass Eiscreme so politisch sein kann?
Die Anfänge von Ben & Jerry’s gehen auf das Jahr 1978 zurück, als zwei Freunde in einer Tankstelle in Vermont ihr eigenes Eiscremegeschäft aufbauten.
Die Marke hat dank ihrer einzigartigen Geschmacksrichtungen, ihrer sozial-bewussten Markenstrategie und ihrer verspielten Persönlichkeit richtig eingeschlagen.
Als ihre Konkurrenten anfingen, niedrigen Preisen den Vorrang zu geben, hielt Ben & Jerry’s an seiner Ausrichtung auf hochwertige Produktqualität fest. Damit differenzierte sich die Marke in einem überfüllten Markt. Außerdem war sie ein früher Nutzer von Social Media und hat sich mit ihrer spielerischen Persönlichkeit eine Kultanhängerschaft aufgebaut.
Aber was die Markenstrategie von Ben & Jerry’s wirklich abhebt, ist das Engagement für soziale Gerechtigkeit.
Ben & Jerry’s hat ein klares Ziel: exzellente Eiscreme auf möglichst sozialverträgliche Weise herzustellen. Das bedeutet, dass sie Zutaten aus fairem Handel den Vorzug geben und sich für soziale Bewegungen einsetzen.
Dieser Kernwert kommt bei der Zielgruppe der Marke gut an und schafft eine emotionale Verbindung, die weit über Eiscreme hinausgeht.
Und ich verspreche, dass ich das nicht nur sage, weil ich ein Chunky-Monkey-Superfan bin.
4. Doritos – Positioniert sich als eine Marke „für Kühne“

Ausgefallene Geschmacksrichtungen, eine einzigartige Form, provokante Werbekampagnen … Doritos ist seit den sechziger Jahren ein echter Hit in Sachen Markenstrategie.
Abgesehen von einem großartigen Produkt (mein Favorit? Cool Ranch!) lässt sich der Erfolg der Marketingkampagne von Doritos auf einige wenige Schlüsselelemente reduzieren:
- Doritos betreibt eine tiefgehende Marktforschung, um die Zielgruppe der Generation Z kennenzulernen, und spricht sie mit den ausgefallenen Marketingkampagnen direkt an.
- Die Marke repräsentiert ihr Publikum, indem sie regelmäßig experimentelle neue Geschmacksrichtungen einführt, die ihre abenteuerlichen Geschmacksnerven ansprechen.
- Doritos dominiert die sozialen Plattformen mit seinen interaktiven Kampagnen, von Nutzern erstellten Inhalten und viralen TikTok-Challenges.
Und vergessen wir nicht das Erlebnismarketing. Doritos sponsert Musikfestivals, Sportereignisse und andere interaktive Erlebnisse, die beim Publikum Anklang finden und einen bleibenden Eindruck der Marke hinterlassen.
Wenn man bedenkt, dass 70 Prozent der Nutzer nach dem Besuch eines Erlebnismarketingevents zu Stammkunden werden, ist das eine ziemlich gute Strategie.
5. Marmite – Akzeptiert den Hass

Marmite setzt seit dreißig Jahren die gleiche Kampagne ein. Und das liegt daran, dass sie einfach genial ist. Ich kann mir kein anderes Unternehmen auf der Welt vorstellen, das eine stärkere Markenidentität hat: entweder man liebt es oder man hasst es.
Anstatt zu versuchen, jeden anzusprechen oder die Tatsache zu überspielen, dass einige Leute das Produkt absolut hassen, zeigt sich Marmite demgegenüber entspannt. Und bleibt dies mit allem, was die Marke tut.
Nehmen Sie das Sponsoring der Weihnachtsbeleuchtung im Jahr 2012. Marmite wendete im üblichen Corporate Design seine übliche „Liebe es oder hasse es“-Taktik an und spaltete damit dann auch das Vereinigte Königreich. Für jede Person, die kritisierte, dass es nichts mit Weihnachten zu tun hat, lobte jemand anderes es aus genau demselben Grund.
Hier können Sie etwas über Markenkonsistenz, das Einstehen für Ihre eigene Identität und die Umwandlung von Kritik in Engagement lernen.
Was mich betrifft, so mag ich ein Hasser sein, aber ich liebe die Markenstrategie.
⭐ Bonus-Lesematerial: Produkt-Branding: Ein Survival-Leitfaden (und die 5 besten Beispiele)
6. The Ordinary – Eine Markenstrategie ohne Schnickschnack, der Sie vertrauen können
Protzige Prominentenbefürwortung, aufgeblasene Produktversprechen, millionenschwere Werbekampagnen … In der Hautpflegebranche ist es schwer, sich abzuheben.
Aber eine Marke tut genau das: The Ordinary.
Bei den Marketingstrategien des Unternehmens dreht sich alles um Zugänglichkeit und Wirksamkeit, und sie verzichten auf das ganze Drum und Dran, das wir mittlerweile von Hautpflegemarken erwarten.
Das bedeutet eine einfache Verpackung, die sich auf die Inhaltsstoffe des Produkts konzentriert, und eine brillant einfache Werbung.
Die Markenstrategie von The Ordinary unterscheidet sich von der seiner Mitbewerber durch einen transparenten, nüchternen Ansatz. Dies ist eine frische Herangehensweise in einer Branche, in der es immer wieder Probleme mit Werbebetrug gibt.
Diese Strategie zeigt sich in den einfachen Produktnamen, dem reduzierten Verpackungsdesign und dem erstklassigen Einsatz von nutzergenerierten Inhalten auf Social Media.
Schauen Sie sich an, wie der neueste Werbespot mit seiner einfachen und authentischen Botschaft das Gewohnte durchbricht.

7. Lululemon – Baut eine Community auf wie niemand sonst

Wir schreiben das Jahr 1998. Chop Wilson eröffnet sein erstes Geschäft für Sport- und Freizeitkleidung, Lululemon, in Vancouver, Kanada. Sein Zielmarkt sind Frauen, die hochwertige Yogahosen möchten.
Wir springen ins Jahr 2024 – und Lululemon ist die erfolgreichste High-End-Yoga-Marke der Welt. Aber wie hat sie das geschafft?
Alles begann mit einer wirklich starken Markenidentität. Lululemon ist mehr als eine Marke. Das Unternehmen hat sich erfolgreich als eine Gemeinschaft von Menschen positioniert, die durch ihre Leidenschaft für ein gesundes, aktives Leben verbunden sind.
Die Kernwerte und die Mission des Unternehmens spiegeln sich in allem wider, vom Markenlogo über die Produkte bis hin zu den kundenorientierten Inhalten auf Social Media. Und diese Werte kommen bei seiner Zielgruppe gut an. Zum Beispiel sein Engagement für Nachhaltigkeit und ethische Praktiken.
Aber die größte Triebfeder für den anhaltenden Erfolg von Lululemon ist der Fokus auf die Community. Grassroots-Marketingtaktiken mit lokalen Botschaftern haben dem Unternehmen geholfen, eine starke Gemeinschaft von Markentreuen aufzubauen, die gerne bereit sind, mehr für seine Produkte zu bezahlen.
Natürlich arbeitet das Unternehmen mit Yogis und Gesundheits-Influencern zusammen, die die Marke perfekt repräsentieren. Lululemon hat auch den genialen Schachzug gemacht, seinen eigenen Markenstoff zu entwickeln.
Die innovativen Produktmaterialien und die Social-Media-Strategie zielen auf die Zielgruppe der Marke ab: die Yogis. Mit dem Ergebnis, dass sie nie daneben liegen.
8. Everlane – Macht den Unterschied mit seinem einzigartigen Wertversprechen

Die Modebranche ist seit Langem Gegenstand von Fragen über die Ethik der Lieferkette und hohe Preisaufschläge. Dies führt zu Misstrauen bei den Verbrauchern.
Und das Blatt wendet sich, denn 55 Prozent der Verbraucher von heute sind am Kauf nachhaltiger Kleidung interessiert. Im Wesentlichen wollen wir wissen, dass die Marken, die wir unterstützen, ethisch korrekte Arbeit leisten und dass wir nicht abgezockt werden.
Everlane reagiert auf diese sehr realen Sorgen.
Die Mission des ethischen Bekleidungsunternehmens ist „radikale Transparenz“. Das ist die treibende Kraft hinter dem einzigartigen Wertversprechen der Marke: Es zeigt die wahren Kosten der Herstellung jedes Produkts (vor dem Aufschlag).
Dies ist ein Geniestreich in einer angeschlagenen Branche. Die Kunden von Everlane können genau sehen, wie viel ihre Kleidung in der Herstellung kostet, was das Vertrauen in die Marke stärkt.
Jeder Zentimeter der Everlane-Strategie steht im Einklang mit der Vision und den Grundwerten der Marke. Vom sauberen und klaren Design bis hin zur transparenten Kommunikation. Dank dieser Aspekte sind die Verbraucher gerne bereit, Premiumpreise für Everlane-Produkte zu zahlen, weil sie an die Botschaft des Unternehmens glauben.
Lobende Erwähnung: Just Eat
Technisch gesehen gehört sie zwar nicht zur Konsumgüterbranche, aber die Strategie dieser Marke ist so gut, dass sie eine besondere Erwähnung verdient.

70 Prozent der britischen Verbraucher assoziieren den Satz „did somebody say“ mit Just Eat. (Zur Erklärung: Was in Deutschland Lieferando heißt, heißt in anderen Ländern Just Eat. Und die Werbung von Just Eat setzt diesen Spruch ein.) Wenn das mal nicht deutlich zeigt, dass Ihre Marketingstrategie funktioniert.
Dank des eingängigen Jingles, der von Prominenten unterstützten Werbung und des unverwechselbaren Logos ist der Essenslieferant zu einem der besten Markenstrategie-Beispiele des Jahrzehnts geworden.
Ich meine, welche andere Firma hat Snoop Dogg, der darüber rappt, wie er sich Sushi gönnt? Just Eat hat mit seiner Markenstrategie einen Volltreffer gelandet und diesen Sweet Spot bei seiner Zielgruppe gefunden. Infolgedessen bleibt das Unternehmen seit 2020 bei seinen „did somebody say“-Marketingkampagnen (man soll nicht reparieren, was nicht kaputt ist …).
Der Schlüssel ist die Nähe zu Ihren Kunden. Und es kann nie schaden, Katy Perry dazu zu bringen, über ein „curry in a hurry“ zu singen.
Wie Sie eine grundsolide Markenstrategie aufbauen
Bevor Sie losziehen und mit Ihrer eigenen Markenstrategie glänzen, sollten wir uns noch ein letztes Mal über Taktiken unterhalten. Basierend auf diesen acht Beispielen für Markenstrategien sind hier die wichtigsten Lektionen, die Sie für sich mitnehmen können.
1. Finden Sie den Zweck Ihrer Marke
Untersuchungen zeigen, dass Marken mit einem klar formulierten Ziel tendenziell ein doppelt so schnelles Wachstum hinlegen wie Marken ohne Ziel.
Nehmen Sie sich also ein Beispiel an Everlane und finden Sie Ihren Markenzweck. Sobald Sie diesen haben, nutzen Sie ihn als Ihren Polarstern, der Sie bei der Verfeinerung Ihrer Markenbotschaft leitet.
2. Bauen Sie eine starke visuelle Identität auf
Mehr als die Hälfte des ersten Eindrucks einer Marke ist visuell. Und was noch interessanter ist: Die von Ihnen gewählte Farbpalette kann den Wiedererkennungswert Ihrer Marke um bis zu 80 Prozent steigern.
Worauf ich hinaus will, ist, dass die visuelle Identität Ihrer Marke wichtig ist. Haben Sie einmal eine gut etablierte visuelle Identität, können Sie ganz einfach verschiedene Marketingassets erstellen, von Videoclips bis hin zu Werbe-Katalogen.
Deshalb funktionieren das unverwechselbare dreieckige Logo und die kräftige Farbpalette von Doritos so gut. Sie spiegeln die Wohlfühl-Persönlichkeit der Marke wider und sind sofort wiedererkennbar.
Und wissen Sie, wann Sie wirklich den großen Wurf gelandet haben? Wenn Sie Ihr Branding gar nicht mehr brauchen, reicht die Form Ihres Produkts aus. Das hat Doritos 2019 mit seiner „Anti-Werbe-Kampagne“ getan. Der Traum einer Generation Z.
3. Stellen Sie eine emotionale Verbindung her
94 Prozent der Verbraucher geben an, dass sie Marken weiterempfehlen, mit denen sie eine emotionale Verbindung haben. Wenn Sie also wollen, dass die Menschen Ihre Marke lieben, ist es an der Zeit, zum besten Freund Ihrer Kunden zu werden.
Denken Sie an Lululemon. Die Kunden des Unternehmens sind bekannt für ihre Markentreue und Befürwortung. So können Sie den Erfolg der Marke nachahmen:
- Personalisiertes Marketing und personalisierte Angebote
- Aufbau einer Community und eine starke UGC-Strategie (UCG, also nutzergenerierte Inhalte, können das Markenengagement um 28 Prozent steigern)
- Konsistentes Marken-Storytelling (dies kann zu einer Steigerung des Markenwerts um 20 Prozent führen).
KI-Marketing-Tools wie Hubspot and Sprout Social können Ihnen helfen, eine personalisierte Beziehung zu ihrem Publikum aufzubauen.
4. Aktionen der Marke sind wichtig
Viele Verbraucher werden tätig (entweder positiv oder negativ) aufgrund des Verhaltens einer Marke. Mit anderen Worten: Ihr Handeln zählt.
Stunts, wie sich über Ihre Mitbewerber lustig zu machen, können selbst die beste Markenstrategie zunichtemachen. Eine Studie deutet sogar darauf hin, dass es sich negativ auf Ihre Kunden auswirken kann, wenn Sie online unfaire Bemerkungen über Ihre Konkurrenten loslassen.
Es geht darum, die Grenze zwischen Provokation (denken Sie an Marmite und Doritos) und der Wahrung Ihrer eigenen Markenwerte zu finden.
5. Meistern Sie Ihr Social Game
77 Prozent der Verbraucher kaufen lieber bei Marken, denen sie in den sozialen Medien folgen. Das ist ein ziemlich überzeugender Anreiz, um Ihre Social-Media-Strategie zu einem Riesenerfolg zu führen.
Die Fastfood-Kette Chipotle ist ein großartiges Beispiel dafür.
Bekannt als der Meme-König, sind die Social-Media-Konten des Unternehmens voll von witzigen, markengerechten Inhalten. Von Produkt-Hacks über das Mitarbeitergeschehen hinter den Kulissen bis hin zu reiner Albernheit. Und wenn es einen kulturellen Wandel gibt, dann wissen Sie, dass Chipotle in den sozialen Netzwerken darüber spricht.
Diese Strategie trägt dazu bei, dass die Marke nahe an ihrer Zielgruppe bleibt.

6. Richten Sie einen nahtlosen Review- und Freigabe-Prozess ein
Die Wahrung der Markenkonsistenz über alle Plattformen hinweg kann den Umsatz um bis zu 23 Prozent steigern. Leider ist das Risiko von Fehlern oder Unstimmigkeiten bei der Produktion großer Mengen von Markeninhalten hoch. Besonders in einer regulierten Branche wie der Konsumgüterindustrie.
Inkonsistente Branding-Strategien, nicht einheitliches Messaging oder einfach nur ein fetter Tippfehler können Sie Verkäufe, Kundentreue und den Ruf Ihres Unternehmens kosten.
Deshalb ist ein hieb- und stichfester Review- und Freigabe-Prozess Ihr bester Freund.
Er optimiert Ihre Workflows für Kreativ-Reviews und stellt sicher, dass all Ihre Markeninhalte den Standards entsprechen (und die Vorschriften erfüllen).
Eine Online-Proofing-Software wie Filestage automatisiert diesen Prozess für Sie, sodass Sie die Freigabezeiten um 30 Prozent verkürzen und Unstimmigkeiten in Ihren kreativen Inhalten leicht erkennen können.
Unser CEO zeigt Ihnen in diesem kurzen Video, wie es funktioniert.
Hier sehen Sie, was Sie mit Filestage tun können:
- Stellen Sie sicher, dass all Ihre Inhalte mit Ihren Markenrichtlinien übereinstimmen.
- Richten Sie benutzerdefinierte Reviewer-Gruppen ein, um in der richtigen Phase des Design-Prozesses ihr Feedback zu Assets zu teilen.
- Hinterlassen Sie kommentiertes Feedback zu Markenbildern, Videos, Kunstwerken und Inhalten für Social Media.
- Vergleichen Sie Dokumentversionen nebeneinander, um alle Änderungen an Ihren Materialien zu visualisieren.
- Verwalten Sie die Versionskontrolle, damit alte Iterationen nie in die Freigabephase kommen.
- Schaffen Sie Platz in Ihrem Posteingang, indem Sie sämtliches Feedback auf einer zentralen Plattform konsolidieren.
FAQs
Was ist eine Markenstrategie?
Unter Markenstrategie versteht man den Prozess des Aufbaus einer unverwechselbaren, zusammengehörenden Identität für Ihr Unternehmen, die mit Ihrer Mission, Ihren Werten, Ihrer Kultur und Ihren Zielen im Einklang steht.
Der erste Schritt ist die Erforschung Ihrer Zielgruppe und der Bedürfnisse, die sie hat. Diese Daten können Sie nutzen, um eine Markenidentität zu schaffen, die Ihre Zielgruppe auf einer emotionalen Ebene anspricht. Auf diese Weise erkennt sie Ihre Inhalte und Produkte sofort und vertraut Ihrer Marke.
Was gehört zu einer Markenstrategie?
Eine hervorragende Markenstrategie umfasst:
- Persönlichkeit und Stimme der Marke
- Werte
- Einzigartiges Wertversprechen (auch bekannt als Unique Value Proposition)
- Visuelle Identität und Markenimage
- Markenpositionierung
Wenn Sie es richtig anstellen, kann Ihre Markenstrategie die Markenbekanntheit erhöhen, das Vertrauen der Kunden stärken und den Umsatz steigern.
Welche drei Markenstrategien gibt es?
Man unterscheidet folgende drei Markenstrategien:
- Einzelmarkenstrategie: Jedes Produkt wird unter einer eigenen Marke vermarktet (z. B. Ferrero: Nutella, Duplo, Hanuta, Kinder Schokolade).
- Dachmarkenstrategie: Eine Marke steht für alle Produkte (z. B. Siemens für Haushaltsgeräte, Medizintechnik usw.).
- Familienmarkenstrategie: Eine Marke umfasst mehrere verwandte Produkte (z. B. Nivea für verschiedene Pflegeprodukte).
Welche Beispiele gibt es für eine Mehrmarkenstrategie?
Bei der Mehrmarkenstrategie führt ein Unternehmen mehrere Marken parallel im gleichen Produktsegment. Diese Marken stehen in direktem Wettbewerb zueinander, sprechen aber unterschiedliche Zielgruppen an. Ziel ist es, eine größere Marktpräsenz zu erreichen und verschiedene Kundenbedürfnisse gezielt abzudecken.
Bekannte Beispiele für eine Mehrmarkenstrategie:
- Volkswagen AG: VW, Audi, Porsche, SEAT, Škoda – verschiedene Automarken mit unterschiedlicher Positionierung
- Procter & Gamble: Head & Shoulders, Herbal Essences, Pantene – verschiedene Marken für Haarpflegeprodukte
- Nestlé: Nescafé, Nespresso, Dolce Gusto, Nesquik, Caro – verschiedene Kaffee-Marken von Instant-Kaffe bis Premium Kaffee-Kapseln
- Henkel: Persil, Weißer Riese, Spee, Perwoll – verschiedene Marken für Waschmittel
Fazit
Mit diesen ausgezeichneten Markenstrategie-Beispielen in der Tasche sind Sie bereit, es Old Spice gleichzutun und Ihre Marke zu neuen Höhen zu führen. Die Säulen einer herausragenden Strategie sind das Finden der richtigen Botschaft, der Stimme der Marke und der Identität. Sobald Sie das hinbekommen haben, geht es nur noch um Konsistenz.
Hier kommt eine kreative Review- und Freigabe-Plattform ins Spiel. Sie kann den Review-Prozess automatisieren und dazu beitragen, Inkonsistenzen in Ihren Markeninhalten zu verringern. Außerdem können Sie die Freigabezeiten um bis zu 30 Prozent verkürzen.
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